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Inzigkofen Inzigkofen steht zum Landschaftspark Donau

Inzigkofer Gemeinderat fasst Beschluss zum Landschaftspark Junge Donau. Mit insgesamt 10.000 Euro unterstützt die Gemeinde Inzigkofen in den kommenden zwei Jahren Aktivitäten des Projekts.

Die Gemeinde Inzigkofen wird auch in den kommenden zwei Jahren beim „Landschaftspark Donau“ mitmachen. In der jüngsten Sitzung bewilligte der Gemeinderat einstimmig die Freigabe von jeweils 5000 Euro für die Jahre 2015 und 2016 zur Finanzierung der Aktivitäten im Landschaftspark. 2011 haben sich die neun Donauanrainerkommunen von Donaueschingen bis Sigmaringen in der „Interessengemeinschaft Landschaftspark Junge Donau“ zusammengeschlossen. Das Ziel des Zusammenschlusses ist es, zukünftige Entwicklungen gemeinsam zu planen sowie neue Projekte und Maßnahmen in einen Gesamtzusammenhang zu stellen. Dazu erklärte Bürgermeister Bernd Gombold: „Die beteiligten Kommunen sehen den Landschaftspark Junge Donau wie eine Perlenkette. Die einzelnen Gemeinden mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten, Besonderheiten und Schätzen reihen sich wie eine Perlenkette entlang dem Band der jungen Donau aneinander.“ So sollen gemeinsam Themen wie Mobilität, Demografie, Naherholung und Landschaftsentwicklung erarbeitet und Lösungsansätze über Gemeindegrenzen hinweg entwickelt werden. Tim Kaysers, Projektleiter des Überlinger Büros „Planstatt Senner“, betonte im Gemeinderat, dass es notwendig sei, der jungen Donau beispielsweise im Tourismusbereich einen eigenen Stellenwert zwischen den international bekannten Urlaubsschwerpunkten Bodensee und Schwarzwald zu geben. Er erinnerte auch an den gemeinsamen Vorstoß der Landschaftsparkgemeinden in Sachen Donaubahn. Die Kommunen machen sich für einen Stundentakt stark und haben die Interessengemeinschaft (IG) Donaubahn ins Leben gerufen.

Daneben gibt es als weiteren Aspekt die Ausschöpfung europäischer Fördergelder. Die Schleusen zu diesen Geldern sollen durch die interkommunale Zusammenarbeit über Orts-, Kreis- und Regierungsbezirksgrenzen geöffnet werden. Wie Kaysers weiter berichtete, wird derzeit die Möglichkeit geprüft, mit Donauanliegergemeinden im Bereich des Deltas in Rumänien zusammenzuarbeiten. Für den Bereich des Landschaftsparks liegt derzeit ein Katalog mit 100 Einzelprojekten vor, bei deren Verwirklichung die Bürgerbeteiligung groß geschrieben werden soll. Eines dieser Starterprojekte „mit Leuchtturmcharakter“, so Gombold, ist der geplante Bau der Hängebrücke im Fürstlichen Park Inzigkofen über die Donau zur Eremitage. Dadurch soll die Attraktivität des Parks für den Tourismus und die Naherholung gestärkt werden.

 

Landschaftspark

Seit April 2011 bilden die neun Gemeinden Donaueschingen, Geisingen, Immendingen, Tuttlingen, Mühlheim, Fridingen, Beuron, Inzigkofen und Sigmaringen den Landschaftspark Junge Donau. Projektsprecher ist der Tuttlinger Oberbürgermeister Uwe Beck. Im Februar 2014 hat die Ehefrau des Ministerpräsidenten, Gerlinde Kretschmann, die Schirmherrschaft übernommen. (hps)

 

Informationen im Internet:
www.landschaftspark-jungedonau.de

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