Dabei gibt es am Ende nicht nur Ruhm und Ehre zu gewinnen, sondern auch attraktive Pokale und Preise.
„35 Mannschaften aus vier verschiedenen Landkreisen, sieben mehr als im vergangenen Jahr, haben sich diesmal angemeldet und sind auch ohne Ausnahme zum Wettkampf angetreten“, verkündet Markus Müller, Vorsitzender des SV Engelswies 1948, stolz.
Das Turnier wird in zwei Kategorien gespielt. In der Kategorie „Mixed“ spielten dieses Jahr 15 Mannschaften, Frauen und Männer gemischt, wobei immer mindestens zwei Frauen auf dem Feld stehen mussten. In der Kategorie „Herren“ traten diesmal 20 Mannschaften an. Gespielt wird zweimal zehn Minuten auf dem Kleinfeld, jedes Team hat fünf Feldspieler und einen Torwart.
Dass es sich dabei um ein reines Gauditurnier handelt, bei dem sich allerdings in so mancher Endrunde dann doch etwas ernster Sportsgeist breitmacht, ist daran zu erkennen, dass einzelne Mannschaften in lustigen Kostümierungen antreten. Für die kreativste Verkleidung gab es auch einen Sonderpreis.
Schon die Namen einiger Mannschaften lassen die Kreativität ihrer Spieler erkennen.
Da spielen zum Beispiel der „ACP Biercelona“ gegen die „Sultans of Kebab und Pizza“, „Panathinaikos Null Monetos“ gegen die „Slow Motion Kickers“, da treten „Linda's miade Fiaß“ gegen die „Linksfüßler“ an oder die „Coco Jambo Bombers“ gegen die „Pinken Flittchen“.
Höhepunkte am Samstagabend war ein Sieben-Meter-Schießen, zu dem etwa 60 Schützen antraten und das Marcel Dohmen aus Gutenstein gewann, sowie eine anschließende Poolparty in und um einen spontan herbeigeschafften und aufgeblasenen Planschpool.
Nach den Finalspielen am Sonntagabend standen schließlich in beiden Kategorien die Siegermannschaften fest, welche teilweise zwar vollkommen ausgepumpt, aber überglücklich ihre wohlverdienten Pokale entgegennehmen durften. Die vorderen Plätze in der Gruppe Mixed belegten das Team „Stiftung Warentest: sehr gut“ (Platz eins), „Crazy Team“ (Platz zwei) und „Linda's miade Fiaß“ (Platz drei), in der Kategorie Herren das Team „Flying Turkey“ (Platz eins), „Panathinaikos Null Monetos“ (Platz zwei) und das Team „Istanbul 34“ (Platz drei).
