Er ist kein Politprofi wie Tanja Gönner. Sie kam aus dem Bundestag ins Landeskabinett, Burger kommt vom Bauernverband, aus dem Gemeinderat und dem Kreistag auf die Oppositionsbänke. Doch das muss kein Nachteil sein. Nur ist auch klar: Der Mann braucht Zeit. Verbindungen und Kontakte, die seine Vorgänger Gönner und Behringer hatten, die kann er nicht haben. Noch nicht. Und es wird sicher auch schwieriger, die Kanäle zu graben, die man als Regierungspartei hatte. Burger dürfte das alles wissen. Aber er ist jemand, der für Neues offen ist. Als er vor einigen Jahren von einer großen Genossenschaftsbank zum Bauernverband wechselte und dort Geschäftsstellenleiter in Sigmaringen wurde, da fragten manche: Wer ist Klaus Burger? Mittlerweile ist er Geschäftsführer beim Verband und jeder weiß, dass er sich für die Menschen einsetzt. Eine sehr gute Voraussetzung auf für seinen neuen Job als Abgeordneter.
