In zwei Durchgängen stürzten sich die Rennfahrer mit ihren „Rennsemmeln“ den Berg hinunter und schnitten teilweise in halsbrecherischer Manier die Südkurve bis sie unter tobendem Beifall mit quitschenden und rauchenden Reifen der Zielgeraden entgegen düsten. Am Ende war der glückliche Gewinner Klaus Geng aus Heggelbach, der bereits seit Jahren beim Rennen teilnimmt und nun zum ersten mal auf dem Siegertreppchen stand.
Viel Nutzen konnte der Lokalmatador aus seinem Heimvorteil jedoch nicht ziehen, denn jegliche Fahrversuche außerhalb des Rennens wären durch die lautstarke Geräuschkulisse unter "Ruhestörung" gefallen. Viel Geschick war Vorraussetzung um das ein oder andere Gefährt überhaupt unter Kontrolle zu halten. So auch die Maschine von Sieger Klaus Geng, deren Vorderteil sich aus einer Dreschtrommel und das Hinterteil aus einem Unterteil von einem Heuförderungsband zusammensetzte.
