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Herdwangen-Schönach Präsident übersteht erstes Jahr gut

03.11.2007
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Herdwangen-Schönach (hug) Im Rathauskeller in Herdwangen trafen sich am Mittwochabend die Herdwanger Narren, die "Eselohren", zur Generalversammlung. Etwa 60 Mitglieder waren bei der Versammlung dabei. Da keine Wahlen anstanden ging der offizielle Teil rasch über die Bühne, und die Narren durften sich im Anschluss daran auf eine Filmvorführung von Karl Neidhart freuen.

Narrenpräsident Reiner Schmid begrüßte die versammelte Mannschaft, insbesondere Bürgermeister Lothar Riebsamen. Dieser war außerdem der "Narrenbaumspender" der vergangenen Fasnet. "Das erste Jahr als Präsident war anstrengend", sagte Schmid, 2006 neu ins Amt gewählt. Er habe aber die Zeit "gut über die Bühne gebracht", wenngleich er gestehen musste, dass er "einige schlaflose Nächte" hatte. Sein Dank galt den vielen einsatzbereiten Helfern, die ihm treu zur Seite standen. Einen besonderen Dank richtete er an den Musikverein, der die Narren über die ganze Fasnet begleitet, und an Familie Vogler, die immer ihre Wiese für die "Dorfhockete" zur Verfügung stellt.

Schriftführerin Monika Huber ließ in anschaulicher Weise die Aktionen der "Eselohren" im vergangenen Jahr Revue passieren. Auch sie war vor einem Jahr neu in dieses Amt gewählt worden, nachdem der bisherige Schriftführer Reiner Schmid auf den Präsidentenposten vorgerückt war. Neben den fastnächtlichen Aktivitäten - von der Fasneteröffnung am 11.11 bis zum Narrenbaumfällen am Aschermittwoch - war die Teilnahme am Vereinsschießen des Schützenvereins ein Höhepunkt des Jahres. Mit sieben Mannschaften waren die Narren angetreten. Da nicht alle mit einem sehr guten Ergebnis glänzen konnten, nahmen sie sich vor, bis zum nächsten Mal etwas mehr zu üben.

Kassenwart Rainer Boos stellte die wirtschaftliche Seite des Vereins vor. Für seine gewissenhafte Buchführung erhielt er nicht nur von den Kassenprüfern ein dickes Lob. So stand der Entlastung des gesamten Vorstands nichts mehr im Wege und alle Anwesenden stimmten dem zu. In der anschließenden Raucherpause wurde unter den Narren eifrig über das "Nichtraucherschutzgesetz" diskutiert. Es sei "Hirnriss", dass der Schutz der Nichtraucher vor dem Festzelt halt mache. Genauso unsinnig sei die Einrichtung vor Raucherbereichen, da Nichtraucher so den Rauch ja auch abbekämen. Glück für die Narren, dass sie ihre Sitzung in rauchfreier Atmosphäre genießen konnten.

Nach der Raucherpause richtete Bürgermeister Riebsamen das Wort an die Narren. Er lobte den neuen Vorstand für sein Engagement und fand, dass er seine Sache sehr gut mache. "Die Gemeinde hat im vergangenen Jahr 20 Einwohner verloren, der Narrenverein 12 Mitglieder gewonnen. Das will was heißen." Im Anschluss an den offiziellen Teil zeigte Karl Neidhart zur Freude der Anwesenden Film-Ausschnitte von den Fastnachts-Bällen 2006 und 2007.

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