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02.07.2012  |  von  |  0 Kommentare

Beuron Waldkindergarten bekommt ehemaligen Bauwagen

Beuron -  Vorstellung mit fröhlichem Kindergartenfest – Kinder trotzen jetzt noch mehr Regentropfen

Mit einem bunten Kindergartenfest stellten die „Donautalzwerge“ vom Hausener Waldkindergarten ihren bunt bemalten Bauwagen vor.  Bild: Steinmüller



Der Hausener Waldkindergarten ist um ein wesentliches Stück attraktiver geworden. Dieses wesentliche Stück ist ein ehemaliger Baustellenanhänger, den die Firma Stingel aus Schwenningen für den Kindergarten kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Nun können die Kinder und ihre Erzieherinnen problemlos auch bei Regenwetter den Kindergartenbetrieb vom Stammquartier im ehemaligen Schulhaus in den Wald verlagern. Am Wochenende wurde der umgestaltete Bauwagen bei einem Kindergartenfest der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Kinder sangen fröhliche Lieder und Pater Notker Hiegl als Ortspfarrer und im Namen der kirchlichen Trägerschaft segnete den neuen Kindergartenwagen.

Die „Donautalzwerge“, wie sich die Buben und Mädchen aus dem Waldkindergarten nennen, haben ihren Bauwagen schon vor zwei Wochen in Besitz genommen. Das Geschenk der Schwenninger Firma ist, wie Bürgermeister Raphael Osmakowski-Miller im SÜDKURIER-Gespräch erläuterte, eine Art Glücksfall für den Waldkindergarten. Zweiachsige Baustellenanhänger seien heutzutage im Internet, wenn überhaupt, dann nur sehr teuer zu bekommen. Der Anhänger hat nun seinen endgültigen Platz mitten im Wald erhalten. Dafür waren die Gebrüder Wolf mit ihren Mitarbeitern verantwortlich. Sie brachten den Wagen an seinen Standort, befestigten ihn sicher. Manfred Frei konstruierte die kleine Brücke, die den Bauwagen mit dem Wald verbindet. Markus Blender stellte die Farben zur Verfügung und Sulamith Knuben und Andrea Kocher kümmerten sich um den Grundanstrich und den Innenausbau. Der Platz, auf dem der Wagen im Hangbereich des Waldes nun steht, wurde sauber gestaltet und mit Hackspänen abgedeckt. Fast stellt sich die Frage, wie der Baustellenwagen überhaupt an seinen Platz kam. Erst ein zweiter Blick lässt den Waldweg erkennen, über den der Anhänger gezogen worden ist.

Deswegen, so berichtet der Rathauschef, habe es auch einige Wochen gedauert, bis das Projekt verwirklicht werden konnte.

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