Der Mann war Mitglied einer sechsköpfigen Bergsteigergruppe des DAV Friedrichshafen, teilt die Polizei mit. Die Gruppe hatte am Sonntagnachmittag eine Klettertour am Stuhlfelsen in Hausen im Tal unternommen. Die Gruppe sammelte sich am Ende der Klettertour am Fuße der Feldwand. Ein Kletterer befand sich noch in der Wand als sich aus bislang ungeklärter Ursache ein Gesteinsbrocken in der Größe eines Fußballs löste. Dieser traf den 56-Jährigen im Rücken. Ein nachbrechender kleinerer Stein traf ein 15-jähriges Mädchen an der Schulter. Sie wurde leicht verletzt.
Die alarmierten Rettungskräfte der Bergwacht und des Rettungsdienstes entschieden sich für die Bergung durch einen Hubschrauber . Wie die DRK-Bergwachtbereitschaft Sigmaringen am Dienstag mitteilte, wurde die Versorgung des Verletzten von Einsatzkräften des DRK-Rettungsdienstes aus Stetten a.k.M. sowie der Bergwachtbereitschaften Sigmaringen und Oberes Donautal durchgeführt. Die Leitung dieser Erstversorgung übernahm unmittelbar nach dessen Eintreffen der Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 45. Der Hubschrauber war von der Leitstelle Oberschwaben zur Unfallstelle beordert worden.
Der Notarzt von Christoph 45 entschied sich aufgrund der Verletzungsmuster des Patienten für eine Windenbergung. Da eine solche mit Christoph 45 nicht möglich ist, wurde der St. Galler Rettungshubschrauber Rega 7 alarmiert. Von dessen Personal wurde der Verletzte mittels Seilwinde aus dem Fels geborgen und im Tal an die Besatzung von Christoph 45 übergeben, der den Transport in die Klink übernahm. Eine zweite, leicht verletzte Person wurde vom Meßkircher Rettungsdienst ins Klinikum Tuttlingen gebracht.
