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Beuron Bürgertisch zum Donau-Landschaftspark

Der Landschaftspark Junge Donau weitet seine Bürgerbeteiligung aus. Dies war ein Ergebnis des ersten Bürgertisches im Bahnhof Tuttlingen, heißt es in einer Pressemitteilung der Interessengemeinschaft (IG) Landschaftspark Junge Donau. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung im interkommunalen Landschaftspark Junge Donau haben die Projektpartner die bereits engagierten Bürger eingeladen, beim ersten Bürgertisch den Stand der Entwicklungen zu diskutieren.

Im Kunstraum „Gleis Null“ des Tuttlinger Bahnhofs stellte Landschaftsarchitekt Tim Kaysers von der Planstatt Senner in Überlingen den bisherigen Verlauf und einzelne Projekte vor. Nach ersten Planungen im Landschaftspark Junge Donau trete das Projekt in eine neue Phase. Hierfür werden bei einer Veranstaltung am 28. November im Museum „Biedermann“ in Donaueschingen die bisherigen Ergebnisse des Rahmenplans und der Bürgerbeteiligung für die weiteren Entwicklungen präsentiert. Als nächstes werde versucht, neue Fördermittel einzuwerben und eine Broschüre zur Donaubahn und den Mobilitätsbauten erarbeitet, informierte Kaysers.

Bei der Diskussion am ersten Bürgertisch stand das Thema Landschaftsentwicklung im Mittelpunkt. Insbesondere die Projektidee eines sogenannten Canyon-Steges, der wie eine Art Balkon in der Landschaft die Reize der Donau im Durchbruchstal hervorheben soll, stieß auf kontroverse Meinungen. Dennoch sprach sich die Runde für eine einmalige, naturverträgliche und barrierefreie Umsetzung aus und befürwortet eine solche Aussichtsplattform am Knopfmacherfelsen bei Fridingen. „Wenn, dann wäre sie dort am besten“, so das Fazit.

Die Teilnehmer begrüßen auch eine Fortsetzung des Bürgertisches. Er soll in Zukunft für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch Tuttlingens Bürgermeister Willi Kamm sagte, er wolle den Bürgertisch gerne erweitern. „Wir müssen uns überlegen, wie wir junge Menschen ansprechen können“, stellte er fest


Die Interessengemeinschaft Landschaftspark Junge Donau

Die Interessengemeinschaft (IG) Landschaftspark Junge Donau ist ein Zusammenschluss der Kommunen zwischen Donaueschingen und Sigmaringen sowie der Projektpartner Naturpark Obere Donau, Erzabtei Beuron und Donaubergland GmbH, heißt es in einer Mitteilung der Interessengemeinschaft.
Über die Grenzen von Kommunen, Landkreisen und Regierungsbezirken hinweg versuchen die Partner, die Region weiter zu entwickeln und die Lebensbedingungen im ländlichen Raum attraktiver zu gestalten.

Informationen im Internet:

www.landschaftspark-jungedonau.de

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