Albstadt - Sigmaringen Studium gegen Cyber-Kriminalität an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Waffen aus dem Darknet, Datenklau, Trojaner auch auf privaten Rechner: Wer dem entgegen halten will, der braucht Spezialisten. An der Hochschule Albstadt-Sigmaringen werden diese ausgebildet.

Ob Trojaner, Darknet oder Datenklau – Straftaten im IT-Bereich nehmen beständig zu. Dies bestätigte vor kurzem auch der "Bundeslagebericht Cybercrime 2015" des Bundeskriminalamts (BKA). Doch die digitalen Straftaten hinterlassen Spuren. Diese Spuren zu finden, erfordert ganz besondere Fachkenntnisse. Kenntnisse, die der berufsbegleitende Master Digitale Forensik an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen vermittelt. Am vergangenen Freitag ist der Studiengang zum siebten Mal mit einer Kick-off Veranstaltung in der Balinger Stadthalle gestartet, wie die Hochschule jetzt mitteilte. Die 17 neuen Studierenden wurden von Balingens Oberbürgermeister Helmut Reitemann und Ingeborg Mühldorfer, Rektorin der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, begrüßt. Studiendekan Professor Rieger betonte den steigenden Bedarf an Experten im Bereich Cybercrime und die Notwendigkeit der ständigen Aktualisierung des Fachwissens. So spiele heute auch die Hardware eine immer größere Rolle in der IT-Sicherheit, erklärte Rieger. Um beispielsweise die heimtückischen Angriffsweisen von sogenannten „BadUSBs“ zu simulieren und nachvollziehen zu können, wurden den Studierenden im Rahmen des Präsenzwochenendes Micro-Controller bereitgestellt. BadUSBs können in Form von gewöhnlichen USB-Sticks, wie etwa Werbegeschenke, auftreten und als automatisierte Tastaturen Angriffe durchführen.

Der Studiengang Digitale Forensik ist ein kooperatives Projekt der Hochschule Albstadt-Sigmaringen mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Goethe-Universität Frankfurt am Main. In Zusammenarbeit mit Partnern aus der privaten Wirtschaft werden den Studierenden Kompetenzen aus den Bereichen Forensik, Jura, Technik und Informatik in Theorie und Praxis vermittelt. Neben den Präsenzveranstaltungen an den jeweiligen Standorten finden Online-Vorlesungen in virtuellen Räumen statt. Interessenten mit einem qualifizierenden Informatik-Erststudium können sich noch bis ersten Oktober 2016 für das Wintersemester 2016/2017 bewerben.

Weitere Informationen unter:http://www. digitaleforensik.com  

 

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