Volkertshausen Volkslieder fürs Herz
Volkertshausen – Neben der volkstümlichen Musik brachte das mit drei Sängerinnen und einem Musiker besetzte Quartett auch bekannte Lieder und Schlager aus der ganzen Welt zu Gehör.
Für den veranstaltenden Kunstverein Volkertshausen erinnerte Werner Kongehl bei seinem Willkommensgruß daran, dass die Familie Seitz vor 37 Jahren beim Jubiläum des Sportvereins schon einmal in Volkertshausen ein Konzert gab. Gabi Seitz, das einzige Familienmitglied, das damals schon dabei war, gewann dann mit ihrer im Schwarzwälder Dialekt humorvoll gehaltenen Vorstellung der Gruppe sehr schnell die Herzen ihrer Zuhörer.
Im ersten Konzertteil ging es dann ausschließlich um Volksmusik, dazu passte natürlich auch die Schwarzwälder Tracht der Familie Seitz. Ziemlich schnell konnte das Publikum zum Mitsingen gewonnen werden, zumal es bei den meisten Liedern keiner Texte bedurfte. Denn wer kennt Lieder wie zum Beispiel „Liebe kleine Schwarzwald-Marie“ oder „Auf der Schwäbischen Eisenbahn“ nicht? Zwischen den Liedbeiträgen wusste Gabi Seitz immer wieder Anekdoten und Witze zu erzählen. Dabei pflegte sie auch intensiv den Dialog mit dem Publikum. Hier fiel am Dialekt auf, dass viele ehemalige Schwarzwälder unter den Besuchern waren.
Nach der Pause trat das Quartett in völlig anderer Kleidung auf. Nun wurde aus dem Muttertagskonzert plötzlich ein Wunschkonzert, denn wer wollte, durfte eine Nummer sagen und bekam dafür ein Lied geschenkt. Man wusste allerdings nicht, um welche bekannte Melodie es sich handelt. Offensichtlich hatte die Schwarzwaldfamilie Seitz aber ein gutes Gespür für den musikalischen Geschmack der Wünschenden. Die Bandbreite reichte hier von Schlagern aus den fünfziger Jahren wie „Wir wollen niemals auseinander gehen“, bis zu modernen Hits von ABBA. Hier zeigte sich einmal mehr, dass der mehrstimmige Chorgesang von dem Quartett bestens beherrscht wird. Außerdem erwies sich Karlheinz Seitz auf dem Klavier, dem Keyboard und der Gitarre als wahrer Virtuose. Das bekannteste Lied, „Großvaters Uhr macht ticktacktick“, das von dem verstorbenen Gründer der Gesangsgruppe, Wendelin Seitz, stammt, wurde vom Publikum ebenfalls kräftig mitgesungen.
Mit mehreren Zugaben, die vom Publikum erklatscht wurden, verabschiedete sich dann die Schwarzwaldfamilie Seitz unter lang anhaltendem Beifall.
