Mehr als 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Dienstagnachmittag im Einsatz, um einen Brand in einem Autohaus im interkommunalen Gewerbegebiet Buchstauden zwischen Aach und Volkertshausen zu löschen. Bei dem Feuer ist nach Polizeischätzungen ein Schaden von bis zu 100.000 Euro entstanden.
Laut Polizei kam es im Zuge von Reinigungsarbeiten an einem Kompressor in der Werkstatt des Autohauses zu dem Brand. Nach ersten Ermittlungen hat sich wohl der mit brandgefährlichen Reinigungsmitteln behandelte Kompressor nach Abschluss der Reinigung selbst entzündet und dabei auch die Reinigungsmittel in Brand gesetzt.
Vergeblich versuchten der Firmeninhaber und zwei Mitarbeiter, das Feuer zu löschen. Sie mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Singener Krankenhaus eingeliefert werden. Erst die Feuerwehr bekam den Brand mit geeigneten Löschmitteln unter Kontrolle.
50 bis 60 Feuerwehrleute aus Volkertshausen und Aach waren im Einsatz, um das gegen 15 Uhr entstandene Feuer in der Werkstatt zu löschen. Gegen 16.30 Uhr konnten sie ihren Erfolg vermelden. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von 75.000 bis 100.000 Euro aus. Nun müsse wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung ermittelt werden, erklärt Polizeisprecher Michael Aschenbrenner auf SÜDKURIER-Nachfrage.