Trotzdem äußern sich alle Veranstalter überwiegend positiv.
„Wir konnten einen sehr schönen Schätzele-Markt in dieses Jahr feiern. Unter dem frühen Wintereinbruch haben bestimmt die großen Fahr- und Schaugeschäfte auf dem Festplatz gelitten. Auf dem Krämermarkt hatten wir aber am Sonntag einen unwahrscheinlich großen Andrang“, zieht Bürgermeister Helmut Groß Bilanz des viertägigen Volksfestes.
Im Festzelt der Stadtkapelle war die Stimmung durchweg positiv. Niemand musste frieren. Das Zelt war mit Holzboden ausgestattet und geheizt. Und es war an allen Tagen friedlich.
„Natürlich hatten wir durch den Schneefall weniger Besucher als im letzen Jahr. Wir von der Stadtkapelle können allerdings auf vier tolle Festtage im gut gefüllten Zelt zurückblicken. Ohne unsere vielen freiwilligen Helfer aus befreundeten Vereinen wäre das allerdings nicht möglich gewesen“, resümiert der Vorsitzende der Stadtkapelle Tengen, Alexander Stihl. Über das ganze Fest waren über 300 Helfer im Einsatz.
Am Freitagabend startete das Festwochenende mit der Bierzeltgaudi in Dirndl und Lederhosen. Die Formation AllgäuPower machte mächtig Stimmung. Am Samstag spielte zum Treff der Blasmusik Uwe Sauter & die Böhmerländer. Am Abend wurde dann gerockt: die Coverband gernationX aus Augsburg unterhielt das Publikum. Der Sonntag war von qualitativ hochwertiger Blasmusik mehrerer Vereine geprägt. Zum Handwerkervesper am Montagnachmittag spielten die in Tengen beheimateten Randenmusikanten. Den stimmungsvollen Ausklang gestalteten am Abend die Aachtaler.
„Am Samstag hat es uns zwar kalt erwischt; aber im großen Ganzen war die Gewerbeschau gut. Natürlich haben weniger Leute die Ausstellung besucht. Dadurch waren wir aber in der Lage, jeden individuell zu beraten“, resümiert Edwin Keller. Er ist Vorsitzender des Gewerbevereins, in dem alle 27 Aussteller Mitglied sind.
