Mit durchwachsenem Wetter aber mit viel Elan startete der Kastaniensommer in Tengen. „Junge Blasmusik live erleben“ war das Motto der Auftaktveranstaltung am Samstag. Viele Freiwillige aus allen Mitgliedsvereinen des Bezirks Randen halfen bei der Durchführung.
Die erste Formation, die auf der Bühne ihren Platz einnahm war die Jugendkapelle Leipferdingen. Sie glänzten mit einer Mischung aus traditioneller und moderner Blasmusik. Es folgte das Jugendblasorchester Tengen, welches auch durch ihr Können überzeugte. Als drittes Orchester konnte Bernhard Wesle, Vorsitzender des Bezirks Randen, die Bezirksjugendkapelle anmoderieren. Mit der neuen Leiterin Simone Messmer aus Watterdingen rundeten sie den ersten Teil des Programms ab. Kurze Regenschauer unterbrachen das Programm, das verbliebene Publikum wurde noch von der „Bari Combo“ unterhalten.
Die Veranstaltungsreihe findet immer unter freiem Himmel auf dem ehemaligen Viehmarktplatz neben dem Rathaus statt. Die Idee zum Kastaniensommer hatten Feuerwehrkommandant Wolfgang Veit und die Stadträte Karl-Heinz Hofgärtner und Bernhard Wesle. Inspiriert wurden sie vom gelungenen Kreisfeuerwehrtag, der 2010 unter den Kastanien gefeiert wurde.
Der Narrenverein Kamelia Tengen führt am morgigen Samstag dann den Kastaniensommer fort. Ab 18 Uhr spielen die Randenmusikanten unter den Kastanien. Sie begeistern ihr Publikum seit mehr als 35 Jahren mit bester böhmisch-mährischer Blasmusik und moderner Unterhaltungsmusik. In diesem Jahr kann die Kapelle schon auf einige erfolgreiche Auftritte im In- und Ausland zurückblicken. Bereits im vergangenen Jahr spielten sie unter den Kastanien und boten den Zuschauern Blasmusik der Extraklasse.
Der Kastaniensommer bietet den örtlichen Vereinen die Möglichkeit, ihre Kasse aufzubessern. Das Forum und die Infrastruktur stellte die Stadt Tengen den Vereinen zur Verfügung.
