Mein


Es sei schade, dass solche Fusionen wie die der Volksbanken Hegau und Villingen notwendig seien, so die Reaktion des Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Randen und Kreisrat Max Hahn auf die Verschmelzung der Finanzinstitute. „Je größer irgendwelche Strukturen werden, desto unpersönlicher werden sie.

In vielen Bereichen wären kleine dezentrale Einrichtungen wesentlich kundennäher als große zentralisierte Einheiten. Hier müsste man Voraussetzungen schaffen, dass solche Fusionen nicht mehr notwendig werden“, so Hahn. Diese Fusion, die notwendig zu sein scheine, begrüße er aus Tengener Sicht, da hier gezeigt werde, dass hinter den Hegaubergen die Welt nicht zu Ende sei. Im Randengebiet habe die Kreisgrenze eine deutlich trennende Wirkung, obwohl das Randengebiet zusammengehöre.

Viele Kreisgrenzen überschreitende Aktivitäten (Dienstleistungen, Handwerker, Vereine, Verwandtschaften) zeigten, dass die Zusammengehörigkeit gelebt werde. Die Volksbank-Fusion zeige, dass es im westlichen Teil des Landkreises Konstanz auch Verbindungen zum Schwarzwald-Baar-Kreis gebe. „Dies ist genauso selbstverständlich wie die Beziehungen von Konstanz nach Friedrichshafen, von Stockach nach Sigmaringen oder Überlingen oder von Engen und Tengen aus auch Richtung Tuttlingen“, betont Hahn. Das anscheinend gute Angebot der Volksbank Villingen zeige, dass sie an einer Zusammenarbeit äußerst interessiert sei. „Für Tengen ist es gut, wenn diese Beziehungen gestärkt werden. Tengen wirbt damit, dass es ein Urlaubsort zwischen Alpen, Schwarzwald und Bodensee sei. Auch für Arbeitnehmer, die flexibel sein müssen, ist die Lage als Wohnort interessant“, so Hahn. „Wir hoffen, dass die Volksbankfiliale in Tengen erhalten bleibt“, schließt Hahn.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln