– Glücksräder, Lötkolben, Fahr- und Flugsimulatoren: Die rund 70 teilnehmenden Betriebe ließen beim Berufsorientierungstag des Berufsschulzentrums Stockach nichts unversucht, um die rund 1500 durch die Räume und Hallen strömenden Jugendlichen an ihre Infostände zu locken. Auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit waren gekommen.
Unter ihnen der Freiburger Regierungspräsident Julian Würtenberger.
„Der Berufsorientierungstag bringt zwei Dinge ideal zusammen“, betonte er, „junge Menschen, die sich Gedanken machen, wohin es beruflich gehen soll und Betriebe aus der Region, die mit potentiellen Auszubildenden in Kontakt kommen können.“ Der Berufsorientierungstag sei vor 21 Jahren in Stockach erfunden worden, sagte der Konstanzer Landrat Frank Hämmerle und hob hervor: „Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung in der Region.“ Das SÜDKURIER-Medienhaus unterstützt den Berufsorientierungstag bereits seit zehn Jahren und wurde dafür mit dem „Pyxis“ ausgezeichnet. Chefredakteur Stefan Lutz nahm die Skulptur in Form einer Kompassnadel entgegen.
Währenddessen informierten sich Jugendliche aus der Region bei Ausbildungsverantwortlichen und Azubis. So auch Leonora Zeqai aus Orsingen. „Es sind viele interessante Betriebe hier und man kann einen guten Eindruck von den Berufen gewinnen“, sagte die 18-jährige Schülerin. Die Gelegenheit, die Firma Aesculap in einem fünfminütigen Gespräch näher kennenzulernen, nutzte Alexander Braig aus Emmingen. „Das Speed-Dating hat mir heute besonders viel gebracht. Beim Meister konnte ich einen guten Eindruck hinterlassen“, sagte der 17-Jährige.
Auch die Aussteller waren mit der Resonanz der Besucher zufrieden. Ausbildungsleiter Oliver Marten von der Firma Spezial-Transformatoren (STS) aus Stockach berichtete, er habe schon einige interessante Gespräche mit Jugendlichen geführt. Auch der SÜDKURIER präsentierte sich den Schülern als Arbeitgeber. Personalreferentin Kathrin Striebel: „Es ist schön, dass einige wirklich Interesse zeigen.“ Beim Speed-Dating habe man sogar erste Kontakte zu potentiellen Auszubildenden knüpfen können. Und auch Janina Knecht, Auszubildende bei der Firma Diehl, stellte fest: „Die Schüler haben sich umfassend informiert.“