Das Benefiz-Fußballspiel bei der Heidenfelshalle geht 6:5 für die Stadt aus.
Stockach-Zizenhausen (löf) Was ist ein Fußballspiel für den guten Zweck ohne Tore, die Spenden bringen? Diese Frage musste der Stockacher Alt-Bürgermeister Franz Ziwey als Kommentator den Mannschaften von Stadt und Kirche nach zehn Minuten ihres Benefiz-Fußballspiels stellen. „Wenn nicht gleich ein Tor fällt, nehmen wir die Torwarte raus“, drohte Ziwey als Moderator von „Radio Nellenburg“. Das Publikum lachte und eine Minute später schoss der katholische Pfarrer Michael Lienhard das erste Tor.
Zwei Mal 20 Minuten Fußball für den guten Zweck hatten sich Stadt und Kirche vorgenommen und je eine Mannschaft aus Gemeinderäten und Mitarbeitern sowie Pfarrer, Pfarrräten und anderen engagierten Mitspielern aufgestellt. Die Mannschaften spielten auf dem Feld mit sechs Spielern plus Torwart. Das Kirchenteam hatte mit Angelika Isele auch eine Frau in ihren Reihen. Schiedsrichter war Eugen Willmann. Die Sponsoren, die für gefallene Tore zahlen, sind Möbel Stumpp, Eisen-Pfeiffer, Heinrich Wagner, Ewo-Immobilien und Baustatik Strehl.
Das Benefizspiel war in den jährlichen Sport- und Spielenachmittag der Kirchengemeinde und Initiativgruppe „Unbehindert miteinander leben“ eingebettet. Menschen mit und ohne Behinderung genossen vor der Heidenfelshalle das schöne Wetter bei Kaffee, Kuchen und Brezeln. Essen und Getränke gab es bei Festausschussleiterin Gabi Konrad und ihren Kollegen gegen Spenden statt fester Preise.
Die Feuerwehr Stockach stiftete Fahrten mit der Drehleiter als Lospreise und die Jugendfeuerwehr zeigte auf dem Parkplatz eine Löschübung. Die Stadtjugendpflege und die Initiativgruppe hatten Spiele für die Kinder aufgebaut. Edeltraud Matthes-Orschiedt begrüßte die Gäste zum Benefizspiel.
Sieger nach Punkten war am Ende die Stadt mit 6:5, doch der wahre Sieger ist der gute Zweck. Pro Tor zahlen die Sponsoren 50 Euro zu Gunsten der Sanierung der Loreto-Orgel und der Ferienfreizeit für Kinder mit Behinderung aus der Ukraine.
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