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Stockach Narrenträume werden wahr

15.02.2012
Zum Thema


Unter dem Motto „Träume werden wahr“ sorgte der Narrenverein Hindelwangen für ein rund vierstündiges Programm beim bunten Abend 2012. Dabei gab es nicht nur Tänze und Sketche zu sehen, sondern man ließ auch Anekdoten aus dem Dorfgeschehen wieder aufleben.

Den Auftakt bildete wie gewohnt der närrische Nachwuchs, welcher sowohl tanzend als auch schauspielerisch überzeugte. Anschließend suchten Manfred Bock und Helga Ecker-Weidele als Teufel und Engel Ortsvorsteher Wolf-Dieter Karle im Traum heim und redeten ihm ein, 2017 für den Bürgermeistersessel in Stockach zu kandidieren, um dann anschließend Hindelwangen zu einem unabhängigen Steuerparadies zu machen. Ein weiterer Höhepunkt des ersten Programmteils war Tine Sommer, welche als Putzfrau einen neuen Traumjob in Stockach suchte.

Doch weder als Sekretärin im Büro des MdL Wolfgang Reuther noch als neue Leiterin des Kulturbüros wurde sie eingestellt, obwohl die Zugangsvoraussetzungen durchaus gegeben waren. „Mit einem Glas Sekt in der Hand und fünf, sechs Leuten durch alte Keller laufen und anschließend ein paar Scherben im Stadtmuseum ausstellen. Des könnt I au“, stellte sie fest.

Durch das Programm führten Peter Meier und Uwe Duttlinger als ausgebildete Sandmännchen, welche sich um die Träume der Hindelwanger kümmerten. Dabei verlief jedoch nicht jede Traumvorhersage nach Plan. Was als Albtraum angekündigt war, entpuppte sich als absoluter Höhepunkt. Das Hindelwanger Herrenballett überzeugte mit einer sehr eigenen Interpretation des Schwanensee-Balletts.

Das Dorfgeschehen nahmen anschließend Elli Schrader, Beate Oechsle, Martina Keller und Peter Dreher aufs Korn. Sie sammelten mit ihrem Traumfänger „Traumi 2012“ die Wunschträume der Hindelwanger ein. Daneben sammelten sie auch die geplatzten Träume und die Albträume der Hindelwanger ein, ehe das Gerät aufgrund Überlastung seinen Geist aufgab.

Zum großen Finale wurde es dann nochmals leicht sentimental. Heiko Moll und Anja Kiderlen ließen als „Träumende Musikanten“ die Hindelwanger Lämpleband wieder auferstehen.

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