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Stockach Narren bekommen Post von Angela Merkel

09.09.2009


Mit mehr als acht Jahren Verspätung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Stockacher Narrengericht eine närrische Strafe bezahlt. Im Februar 2001 wurde sie zu 90 Liter Wein verdonnert. Die ließ sie den Narren jetzt zukommen.
Das teilte das Stockacher Narrengericht am Mittwoch mit. Die Fastnachtsinstitution, die alljährlich Politprominenz den Prozess macht, hatte Merkel verurteilt, weil sie nicht energisch genug Opposition gegen die rot-grüne Regierung betreibe. Die närrische Gerichtsverhandlung in dem Städtchen in der Nähe des Bodensees zählt zu den Höhepunkten der schwäbisch-alemannischen Fastnacht.

In einer launigen Antwort auf das Mahnschreiben der Narrenrichter leistete Merkel Abbitte für das Versäumnis. „Dieser Umstand ist in der Tat nicht länger tragbar“, gestand die Kanzlerin, erinnerte aber zugleich daran, dass einer der Anklagepunkte seinerzeit auf Vergesslichkeit lautete. „Jetzt könnte ich behaupten, Sie hätten also wissen müssen, mit wem Sie es zu tun haben“. Das Gericht habe damals als Beweis eine Episode aus Merkels Kindheit um eine zeitweilig verlorene Zahnspange angeführt. „Wie die Zahnspange damals jedoch nie verlorenging, so soll auch Ihnen der Anspruch auf den Wein nicht verlorengehen“, schrieb die Regierungschefin. Sie beglich die Rechnung „zuzüglich eines kleinen Säumniszinses“.

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jede Wählerstimme zählt
So eng ist es schon mit den Wählerstimmen der CDU. Wenn es bei Wahlen knapp werden könnte, ...
cool
find ich cool von frau merkel. ist halt doch keine schlechte unsere angi!
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