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Stockach Kuony-Drews als Ober-Hauptfigur

11.01.2011
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660. Fasnacht nach Hans Kuony in Stockach eröffnet

Stockach – Das Stockacher Narrengericht hat am Samstag die 660. Fasnacht nach Hans Kuony eröffnet. Das Programm wurde vorwiegend vom Nachwuchs gestaltet. Bevor der Abend starten konnte, zogen die Gliederungen des Gerichts mit Fackeln vor die Adler-Post, wo Narrenwirt Boris Graf sehnlichst erwartet wurde. Dieser begrüßte das Narrengericht um den neuen Narrenrichter Frank Bosch gewohnt schlagfertig: „Auf einen Narrenrichter mit einer großen Klappe folgt nun einer mit einer riesigen“, sagte er in Anspielung auf den Wechsel im Amt des Narrenrichters.

Nach sieben Jahren im Amt des Narrenrichters wurde zunächst Wolfgang Reuther mit stehenden Ovationen verabschiedet. Für seine Verdienste um die Stockacher Fasnacht wurde er per Urkunde feierlich zur „närrischen Lichtgestalt“ ernannt. Eine große Überraschung erlebte Hans Kuony-Darsteller Roland Drews. Anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums in diesem Kostüm hatte das Narrengericht die Legorenzunft aus Oberägeri sowie sämtliche Einzelfiguren der Zünfte aus Singen und Radolfzell eingeladen, welche zusammen mit den Nachwuchsnarren auf die Bühne einzogen, um Roland Drews zu gratulieren. Für diese Ehrung bedankte sich der sichtlich gerührte Roland Drews mit Hintersinn. Er dichtete in Anspielung auf das Hans-Kuony-Schild auf der Autobahnausfahrt fort. „Welche Stadt kann mit einem Narren auf einem Schilde prahlen? Das kann kein Bürgermeister zahlen.

“ Als besonderes Schmankerl hatte das Narrengericht für die Ehrung die „dramatischen Vier“ aus Singen eingeladen. Unter großem Jubel beförderte das Narrengericht Kuony-Drews anschließend zur „Ober-Haupt-Einzelfigur“.

Ordensmeister Hans-Jörg Kaufmann ehrte verdiente Narren mit dem Hans-Kuony-Kreuz und der Hans-Kuony-Medaille. Als besondere Ehrung erhielt Wolfgang Reuther den Orden erster Klasse.

Dann war die Bühne frei für die Nachwuchsnarren. Die Junghänsele nahmen als alte Damen das närrische Geschehen aufs Korn, ehe die Jungzimmer er als Schachtel-Ballett die Bühne betraten. Die Laufnarren zeigten in einem Sketch was passiert, wenn eine Liebe erkaltet und ernteten viel Applaus für ihren närrischen Rap. Nicht weniger Applaus erhielten die Jungmarketenderinnen für ihren Tanz bei Schwarzlicht. Den Abschluss des Abends bildeten die Alt-Stockacherinnen, welche sich vehement für ein neues Kostüm einsetzten.

Nicht nur das Publikum, sondern auch Narrenrichter Frank Bosch zeigte sich zum Abschluss des Abends begeistert, welcher anschließend bei Musik im Foyer noch gemütlich ausklang.

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/fasnacht-kreiskn

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