Stockach Anspielung auf den FDP-Chef
Wolfgang Zimmermann mit dem Logo des Narren Café „Zum gelben Rösler“. Bild: Knauth
– Die Bewirtung des Bürgerhauses Adler Post hat das Narrengericht in diesem Jahr erstmals an Wolfgang Zimmermann übergeben. Dieser tauft das Bürgerhaus am Schmotzigen Dunschtig witzigerweise zum Narrencafé „Zum gelben Rösler“ um. Bei näherer Betrachtung des Namens fällt wohl auf, dass er auf den diesjährigen Angeklagten Philipp Rösler und seine gelbe Partei, die FDP, anspielt. Geöffnet ist das Narrencafé am 16. Februar ab 11 Uhr.
Das Rahmenprogramm im Narrencafé „Zum gelben Rösler“ beginnt mit dem Empfang für den Parteivorsitzenden Philipp Rösler. Dem Empfang werden zunächst nur geladene Gäste beiwohnen. Das Rahmenprogramm erstreckt sich über den Tag verteilt bis hin zum frühen Morgen.
„An Speisen und Getränken wird es in keinster Weise fehlen“, verspricht Wolfgang Zimmermann. Die „See-Lounge“ in Ludwigshafen ist in diesem Jahr zuständig für die Speisen im Narrencafé. Auch für die Getränke ist bestens gesorgt. Neben einer Kaffeebar, welche Kaffee und Kuchen anbietet, wird es noch eine Wein-, Bier- und eine Cocktailbar geben. Ab 14 Uhr gelten die Getränkegutscheine der lokalen Presse. Jedes weibliche Mäschgerle ab 18 Jahren erhält ein Glas Sekt gratis und die Herren eine Flasche Bier nach Vorlage des Gutscheins.
Für die Kleinen gibt es nach erfolgreichem Schleppen des Narrenbaums eine Brezel und einen Apfelsaft zur Stärkung. Nach dem Narrenbaumsetzen, gegen 16.30 Uhr, wird der regional bekannte Comedy-Zauberer Mike Magic das Publikum zum Lachen und Staunen bringen. Ab 20 Uhr wird die Gruppe „Pop Alpin“ den Saal zum Beben bringen. Zusätzlich wird in den Besenwirtschaften „Blub“ und „Feuerteufel“ weiterer Platz zum Feiern angeboten. Wem das nicht reicht, der kann das Zelt auf dem Gustav Hammerplatz besuchen. „Da geht der Punk ab!“, weiß Wolfgang Zimmermann aus den vergangenen Jahren. Für die Bewirtung des Zeltes ist er schon seit mehreren Jahren zuständig.
Fasnacht soll mehr sein als „nur“ das Narrenbaumstellen und die Narrengerichtssitzung. In der Oberstadt spielt sich das Geschehen hauptsächlich auf der Hauptstraße ab. Dabei darf die Unterstadt nicht vergessen werden. Um eine engere Verknüpfung zu schaffen, soll in diesem Jahr zum ersten Mal das Bähnle die Bürger der Unterstadt in die Oberstadt befördern. Das bringt natürlich auch mehr Arbeit in der Organisation mit sich. Auch der Kostenfaktor ist dadurch erhöht. Doch der Versuch etwas Neues, mal was Anderes zu schaffen, ist es dem 47-Jährigen wert. „Man muss mit der Zeit gehen“, sagt Wolfgang Zimmermann.
