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Stockach Andreas Jung gewinnt auch bei der Jugend

Bei der Juniorwahl am Nellenburg-Gymnasium machen Oberstufenschüler ihr Kreuz. 53 Prozent der Schüler geben dem CDU-Direktkandidaten ihre Erststimme.

In der Woche vor der Bundestagswahl waren auch die Schüler des Stockacher Nellenburg-Gymnasiums zur Wahl aufgerufen. Genau wie beim großen Vorbild konnten sie sich bei der Juniorwahl zwischen den Parteien und ihren Direktkandidaten für den Bundestag entscheiden.

Das Projekt, das vom Kultusministerium und der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert wird, ermöglicht es Jugendlichen unter 18 Jahren, erste Erfahrungen mit der Demokratie zu sammeln. Gemeinschaftskunde-Lehrerin Barbara Neubrand hatte die Wahlen vorbereitet und bekam dabei tatkräftige Unterstützung ihres Neigungskurses. „Ich find's klasse“, freut sie sich, nachdem am Freitag alle Stimmen ausgezählt waren. „Die Schüler können ihr Wissen über das Wahlsystem direkt ausprobieren; das weckt dann natürlich später auch Interesse für die echte Wahl.“

Der Abstimmung vorausgegangen war eine intensive Beschäftigung mit den Parteien. So konnten die 10., 11. und 12. Klassen sich in der bunten politischen Landschaft orientieren. Daneben stand das deutsche Wahlsystem mit Erst- und Zweitstimme, Überhang- und Ausgleichsmandaten auf dem Lehrplan. Im Anschluss daran ging es dann an die Urnen. Einige Schüler leiteten als Wahlvorstand die Wahl, die eigentlich komplett online ablaufen sollte.

Auf Grund eines Router-Ausfalls musste allerdings schon bald auf das klassische Wahlverfahren mit Papier und Stift umgestiegen werden.

So oder so: Zeitgleich mit den Prognosen am Wahlsonntag wurden auch die Endergebnisse der teilnehmenden Schulen veröffentlicht: Andreas Jung, selber ehemaliger Schüler des Nellenburg-Gymnasiums, konnte seinen Heimvorteil nutzen und erzielte 53 Prozent bei den Erststimmen. Mit 15 Prozent wurde Tobias Volz Zweiter, Nese Erikli erreichte 9,8 Prozent. Auch bei den Zweitstimmen hatte die CDU die Nase vorn: Hier holte sie 32 Prozent der abgegebenen Stimmen, gefolgt von den Grünen mit 18,7 und den Piraten sowie der SPD mit je 11 Prozent. Auch die AfD, die FDP, die Linke und die NPD hätten demnach den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft. Besonders erfreulich ist die hohe Wahlbeteiligung an der Juniorwahl: 85,6 Prozent der Schüler nutzten ihr Stimmrecht.

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