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Singen Zwei Mädchen aus Singen starten Sammelaktion für Nachsorgeklinik Tannheim

Die Cousinen Lena Schoch und Jule Hörtner verkaufen Kleinigkeiten für den guten Zweck und sammeln Geld für kranke Kinder

Die beiden elfjährigen Cousinen Lena Schoch und Jule Hörtner aus Singen und Engen haben eine erfolgreiche Spendenaktion für die Kinder-Nachsorgeklinik Tannheim gestartet. „Das ist eine großartige Geschäftsidee zugunsten krebs-, herz und mukoviszidosekranker Kinder sowie deren Familien“, lobt Tannheim-Chef Roland Wehrle die beiden Mädchen. Neben der Metzgerei des Onkels und Opas Alfred Hertrich organisierten die beiden einen höchst kreativen Verkaufsstand in der Scheffelstraße. „Die Idee hatten wir vier Wochen zuvor unter dem Motto Kinder helfen Kindern“, berichten Lena und Jule. Im SÜDKURIER hatten sie von der Klinik erfahren und von anderen Spendenaktionen gelesen.

Mit viel Liebe zum Detail und in großer Vielfalt kreierten die Mädchen die verschiedensten, selbst hergestellten Geschenke, wie Tannenbaummagnete, Schlüsselanhänger mit bunt bemalten Holzherzen, Duft-Badesalz-Gläser, Strumpf-Schneemänner, Papiersterne und vieles mehr. „Oma Christels selbst gehäkelte Mützen durften auch nicht fehlen und so durfte auch sie noch einen Beitrag zu dieser phänomenalen Spendenaktion dazugeben“, erzählen die Zwei voller Enthusiasmus von der Aktion. Bereits nach zwei Stunden war der komplette Stand ausverkauft und die Kasse gut gefüllt. Da es Lena und Jule doch etwas zu kurz für solch eine Idee vorkam, hatten sie im Anschluss keine Scheu, die Kunden und Passanten persönlich mit ihrer rasselnden Spendendose nach einer kleinen Unterstützung für die Tannheimer Klinik zu bitten. Am Ende hatten sie 500 Euro gesammelt und mussten immer wieder ungläubigen Passanten von ihrem großen Plan erzählen.

Jetzt haben sie der Rehaklinik gemeinsam mit ihrer Familie einen Besuch abgestattet und übergaben den staunenswerten Scheck an Geschäftsführer Roland Wehrle, der sich sehr über das besondere Engagement der beiden Elfjährigen freute. Die haben interessante, aber auch nachdenkliche Eindrücke mit nach Hause genommen und sind nun entschlossen, diese Aktion auf jeden Fall zu wiederholen.

„Den betroffenen Kindern und ihren Familien wünschen wir frohe Weihnachten sowie ein gutes neues Jahr und hoffen, dass es ihnen bald besser geht“, berichten sie nach ihrer Rückkehr. Zudem danken sie allen Kunden der Metzgerei und allen Spendern für die großzügige Unterstützung.

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