In einer Woche beginnt im Singener Stadtteil Bohlingen zum 54. Mal das beliebte Erntedankfest, die Sichelhenke. Bis zum offiziellen Festauftakt am Freitag, 24. August, mit dem Aufziehen der riesigen Erntekrone ans Zeltdach und dem Bieranstich durch Singens Oberbürgermeister Oliver Ehret wird in Bohlingen von den Ehrenamtlichen vieles geleistet. Hinter der Mammut-Veranstaltung steht ein bewährtes Organisationsteam, jeder ist für einen Teil verantwortlich. „Nur in dieser bewährten Gemeinschaft können wir die Sichelhenke veranstalten“, betont Musikverein-Vorstand Berthold Riedmann, der selbst zum siebten Mal den Festausschuss leitet. Trotz der langjährigen Erfahrung sei jedes Fest immer wieder eine neue Herausforderung.
Das Festzelt, bei der Reithalle, soll mit seinem Innenausbau wieder an eine große Bauernstube erinnern und bei den Gästen somit besondere Heimatgefühle wecken.
Siegmar Peter organisiert am Samstag, 25. August, das beliebte Oldtimertreffen am Festzelt und bespricht die offenen Details mit seinen Leuten. Auch in der 400 Meter langen Marktgasse am Sonntag, 26. August, mit vielen Handwerkern und Vereinen muss alles exakt abgestimmt sein; hier sind Gerhard Bohner und Sebastian Wurster die Verantwortlichen.
Im Mittelpunkt des Programmes stehen dann die Unterhaltungsabende, zum Auftakt spielt die Partyband „Alpenböcke“ und am Samstag gibt's Party mit „Allgäu-Power“. „Das Musikprogramm haben wir klar auf Stimmungsmusik aufgebaut, am Sonntag gibt's dann auch gute Blasmusik zu hören“, sagt Riedmann. Für das Heimatfest wünschen sich die Veranstalter viele Gäste, die in bäuerlicher Tracht sowie im Dirndl und Lederhosen erscheinen.
Der erste Kraftakt wird am heutigen Samstag, 18. August, ab 8 Uhr der Zeltaufbau sein, dann wird ab Montag, 20. August jeden Tag gewerkelt. Freiwillige Helfer sind dazu immer herzlich willkommen.
