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28.09.2011  |  0 Kommentare

Singen Thüga entschuldigt sich bei verärgerten Kunden

Singen -  Nach einem SÜDKURIER-Artikel verspricht der Stromanbieter Entschädigung für alle Thüga-Kunden, die trotz Kündigung weiterzahlen sollten.


Thüga entschuldigt sich bei verärgerten Kunden

Zwei Tage nach Veröffentlichung eines SÜDKURIER-Artikels kam die Entschuldigung: Sowohl die Thüga Energie GmbH Singen als auch die Netzwerkgesellschaft Thüga Energienetze GmbH mit Sitz in Schifferstadt sahen sich veranlasst, einen Fehler zuzugeben und Kunden um Entschuldigung zu bitten. Nun wollen die beiden GmbHs eine Entschädigung in Form eines verbesserten Angebotes anbieten, das in der Nähe des günstigeren Angebotes des Mitbewerbers liege, so Vertriebsleiter Karl Mohr. „Ich wollte den SÜDKURIER und Herrn Eisenbarth anschreiben, aber jetzt sind Sie mit Ihrem Anruf dem zuvorgekommen“, sagte Markus Gute, Geschäftsführer Thüga Energienetze GmbH. Der Fehler liege in einem Systemwechsel begründet, „das tut uns wirklich sehr leid“, so Gute.

Eisenbarth verließ zum 1. April 2011 die Thüga, die Kündigung ließ er durch seinen neuen Anbieter Hitstrom durchführen, ein durchaus üblicher Vorgang. Unüblich jedoch: Gut ein halbes Jahr später bekam Eisenbarth eine Mahnung von der Thüga über 346 Euro, der Betrag setzt sich aus den Monatsbeiträgen und Mahngebühren zusammen – obwohl er davon ausging, seinen Strom vom neuen Anbieter erhalten zu haben und auch regelmäßig dafür zahlte. Aufgrund der SÜDKURIER-Recherche wurden die Unternehmen nach offiziellen Aussagen erst aufmerksam auf die Problematik. Fakt ist laut Thüga: Die Thüga beliefert an Kunden in Gottmadingen, Bohlingen und Rielasingen trotz Anbieterwechsel mit Strom, da andere Firmen aufgrund der besonderen Situation mit der Nähe zur Schweiz nur schwer liefern können – wenn, dann nur kosten- und zeitintensiv. Daran scheitert der Wechsel häufig.

Unterdessen meldete sich Claudia Filpe aus Rielasingen. „Ich habe ähnliche Probleme wie Herr Eisenbarth, mir wurde über mehrere Monate Geld doppelt abgebucht.“ Sie buchte das Geld an Hitstrom zurück – und erhielt postwendend Mahnungen. Noch hat sie von dem Unternehmen mit Geschäftssitz in Neuss keine weiteren Rückmeldungen erhalten – obwohl offensichtlich die Thüga weiter liefert und nicht Hitstrom.

Thüga entschuldigt sich bei verärgerten Kunden
Ärger um doppelte Rechnung
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