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Singen Singener FDP steht hinter Birgit Homburger

19.04.2011
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Die Mitglieder des FDP-Stadtverbandes bestätigen denVorstand und sprechen Birgit Homburger das Vertrauen aus

Singen (sgr) Der FDP-Stadtverband Singen blickte im Rahmen seiner Hauptversammlung auf das Abschneiden bei der Landtagswahl zurück. Bei den Neuwahlen wurden alle Kandidaten, darunter Peter Hänssler als Vorsitzender, einstimmig wiedergewählt.

Nach den Höhen der FDP vor zwei Jahren, als sie bei der Kommunalwahl drei Sitze im Gemeinderat hinzugewannen, ist die FDP nun nach der Landtagswahl auf einem Tiefpunkt angelangt. Eine mögliche Begründung „Japan ist schuld“ ist Peter Hänssler jedoch zu einfach. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen“, resümierte der Kreisvorsitzende Oliver Kuppel den Wahlkampf. Er habe allerdings noch immer „ein wenig dran zu knabbern“, dass er ein Landtagsmandat nur ganz knapp verfehlt habe. „Wir müssen das Ergebnis demutsvoll und demokratisch hinnehmen“, so Kuppel. Es sei nun eine gute Oppositionsarbeit zu leisten. „Ich bin zuversichtlich, dass Rot-Grün sich selbst entzaubern wird.“

In Bezug auf den Landesparteitag der FDP am 7. Mai betonten sowohl Peter Hänssler als auch Oliver Kuppel, dass sie zu Birgit Homburger stehen. „Sie hat sich immer sehr für den Landkreis eingesetzt“, sagte Hänssler. Man sollte nun erst einmal eine inhaltliche Diskussion starten und nicht denken, mit neuen Köpfen laufe alles gleich besser.

Auf kommunaler Ebene möchte sich die FDP Verbündete suchen, um die unechte Teilortswahl bei der nächsten Kommunalwahl auszusetzen. „Ein Gemeinderat mit 42 gewählten Vertretern ist für eine Stadt der Größenordnung von Singen einfach zu groß“, so Hänssler.

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