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Singen Singen wächst und wird sicherer

03.02.2012
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Industriegebiet Tiefenreute nimmt Formen an. Stadt arbeitet an Unfallschwerpunkten

Es geht voran in Singen. Oder etwa nicht? Diverse Bauvorhaben stecken in der Pipeline, warten nur noch auf den Startschuss des Gemeinderats. Andere sind erfolgreich umgesetzt.

Reithalle Dornermühle: In Singen-Hausen soll dieses Projekt entstehen, die Halle ist als reine Bewegungshalle geplant, wie es formaljuristisch heißt. Weitere Anbauten, eine Reitarena für größere Turniere oder ein Parkplatzareal sind nicht vorgesehen. „Es handelt sich um eine Einzelfallentscheidung“, erklärt Adam Rosol, Leiter der Stadtplanung. Nun muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden, der Singener Ausschuss für Stadtplanung und Bauen befürwortete das einstimmig. Die Halle soll 2000 Quadratmeter groß werden. Ein ursprünglicher Bauantrag wurde abgewiesen, „da die Privilegierung der Landwirtschaft nicht gegeben war“, wie Rosol sagt. In diesem Fall wären lediglich 20 mal 40 Meter möglich gewesen.

Tiefenreute III: Einstimmig stimmte der Ausschuss dem Bebauungsplan zu. Nun geht das zehn Hektar große Projekt in die Öffentlichkeitsbeteiligung. 8,2 Hektar sind Gewerbeflächen. Feldlerchen, die dort eine Heimat gefunden haben, sollen in Bohlingen heimisch werden.

Beseitigung von Unfallschwerpunkten: Die Polizei ist voll des Lobes für die Verwaltung, was den Kampf gegen Unfallschwerpunkte im Straßenverkehr angeht. Andreas Tast vom Sachbereich Verkehr der Polizeidirektion Konstanz zieht eine positive Bilanz. „Es gibt derzeit keine offenen Baustellen, was das Unfallgeschehen angeht.“ Als Unfallschwerpunkte gelten Stellen, an denen in einem Jahr mehr als fünf gleichgeartete Unfälle passiert sind. 2010 waren das in Singen die B 34 an der Kreuzung Paffenhäule, die B 34 Kreuzung Weierhof unten, Praxedisplatz/Bahnhof-/Romeiastraße, Industrie-/Bohlinger Straße, Georg-Fischer-/Forststraße, Ekkehard-/Thurgauer Straße, Georg-Fischer-/Steißlinger Straße, Georg-Fischer Straße Verlängerung/L223 sowie Bahnhof-/Alpenstraße. An diesen neuralgischen Punkten laufen Maßnahmen zur Sicherung des Verkehrs oder sind bereits abgeschlossen.

Kunsthallenareal: Klaus Forster von den Freien Wählern verliert langsam die Geduld: „Das ist so hässlich dort, da schaut doch jeder weg. Wieso errichten wir keine Blumenwiese? Schönheit wird die Welt retten – auch Singen.“ Ehret entgegnet so wie seit Monaten: „Wir stehen in intensiven Verhandlungen mit Kaufland. Im Sommer wird noch kein Baukran dort stehen, vielleicht können wir aber für maximal ein Jahr eine Blumenmischung dorthin streuen.“

Singen wird sicherer????
Ich hatte schon gedacht, der Gemeinderat hat sich mit der Problematik der Kriminalität der Stadt ...
Wachstum
Von besagten "Wachstum" profitiert bekanntlich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung.
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