Mein
 

Singen Singen feiert 1100 Jahre Hohentwiel

Der Hausberg steht ein Jahr lang mit zahlreichen Veranstaltungen im Zentrum des Interesses.

Ohne Wegweiser werden sich die Singener in der Programmvielfalt des diesjährigen Kulturschwerpunktes verirren. Das wurde spätestens gestern deutlich, als Catharina Scheufele vom städtischen Kulturamt zusammen mit Oberbürgermeister Bernd Häusler die einzelnen Veranstaltungen vorstellte.

Direkt nach Ostern wird kein Singener mehr an dem Programm vorbei kommen. Dann nämlich werden in allen öffentlichen Einrichtungen die Broschüren ausliegen und die Straßen mit großen Bannern beflaggt sein. Die weisen auf die „Burg des Jahres“ hin. Damit hat die Verwaltung von Staatliche Schlösser und Gärten die Ruine deutschlandweit in den Fokus gestellt. Singen feiert 1100 Jahre Hohentwiel. Am 22. April wird eine neue Chronik erscheinen. Die Buchtaufe ist zugleich auch der sanfte Auftakt des Festjahres. Die offizielle Jubiläumsfeier findet im Juni mit einem Hohentwieltag statt. Höhepunkt wird im Juli das zweitägige mittelalterliche Burgfest sein, das eingebettet ist in das Hohentwielfestival und von Kultur Tourismus Singen (KTS) organisiert wird.

Nie zuvor konnten die Singener so viel über ihren Hausberg erfahren, wie in diesem Sommer. Zahlreiche Akteure haben sich darum gekümmert, dass der Hohentwiel von allen Seiten beleuchtet wird: Sei es fotografisch, geschichtlich, geologisch, literarisch, theatralisch oder musikalisch. Schon jetzt sind für den Fotowettbewerb von SÜDKURIER und Foto Wöhrstein 500 Fotos von Lesern eingegangen.

Einer hat sich mit einer Drohne aus der Luft dem Berg angenähert und einen Film gedreht, den die Organisatoren des Festjahres in den kommenden Tagen auf ihrer Homepage frei schalten wollen. Jonas Paul hat den Berg dafür unzählige Male zu verschiedenen Tageszeiten und in verschiedenen Stimmungen angesteuert. Für Jörg Unger ist klar: „Den muss ich haben für unsere Auftritte auf Tourismusmessen“.

130 000 Euro lässt sich die Stadt das Jubiläum kosten. Dazu wurden 65 000 Euro von Sponsoren eingeworben. Außerdem hat sich die Stadt der Mitarbeit der Vereine versichert. „Der Aufwand lohnt sich“, ist Oberbürgermeister Bernd Häusler überzeugt. „Wir sind eng mit unserem Hausberg verwurzelt. Von der hohen öffentlichen Beachtung profitiert auch das Image der Stadt.“ Daran werden sich ab Mitte April auch die Singener Geschäfte beteiligen, die Gemälde des Künstlers Gero Hellmuth zum Hohentwiel ausstellen werden.

Wie viele Akteure für das Jubiläum an einem Strang ziehen, zeigte gestern die große Präsenz der Sponsoren bei der Pressekonferenz.

 

Das ist 2015 geboten

Vor 1100 Jahren wurde der Hohentwiel erstmals urkundlich erwähnt. Für Singen ist das Grund genug zum Feiern. Eine Übersicht über die zahlreichen Veranstaltungen von April bis November liegt jetzt druckfrisch in allen öffentlichen Gebäuden und bei der Tourismusinformation in der Singener Marktpassage aus. Informationen gibt es unter: www.1100hohentwiel.de sowie über E-Mail an die Adresse kulturbuero@singen.de

Regionale Produkte von Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein auf SÜDKURIER Inspirationen. Gleich Newsletter abonnieren und sparen!
Mehr zum Thema
Singen feiert 1100 Jahre Hohentwiel: Anlässlich des Kulturschwerpunkts 2015 der Stadt Singen "1100 Jahre Hohentwiel" und der Verleihung der Auszeichnung "Burg des Jahres 2015" durch das Land Baden-Württemberg veröffentlicht der SÜDKURIER eine Artikelserie mit den Höhepunkten der Hohentwiel-Geschichte, die mit dem 10. Jahrhundert beginnt. Hier können Sie alle Folgen der Serie nachlesen.
Erlesene Bodenseeweine jetzt bei SÜDKURIER Inspirationen!
Korrekturhinweis
Neu aus diesem Ressort
Singen
Beuren an der Aach
Bohlingen
Singen
Singen
Die besten Themen
Kommentare (0)
    Jetzt kommentieren