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Singen Rat steht zur Klinik

Die finanzielle Situation am HBH-Klinik-Verbund hat sich dramatisch zugespitzt. Der Insolvenzantrag konnte (wie berichtet) nur knapp abgewendet werden.

Die finanzielle Situation am HBH-Klinik-Verbund hat sich dramatisch zugespitzt. Der Insolvenzantrag konnte (wie berichtet) nur knapp abgewendet werden. In einer nicht öffentlichen Sondersitzung hat sich nun auch der Singener Gemeinderat mit breiter Mehrheit für die Stützung der Klinik entschieden. Die Stadt Singen verpflichtet sich als Gesellschafterin der HBH-Kliniken GmbH bei Bedarf ein Darlehen von maximal 15,8 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, sofern die Hauptorgane sämtlicher Gesellschafter ebenfalls zustimmen. Gleichlautende Beschlüsse haben die Räte in Radolfzell, Engen und der Kreistag gefasst. Zur genaueren Kontrolle der Umstrukturierung sollen Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung monatlich tagen und dem Gemeinderat vierteljährlich Bericht erstatten. Das hatten CDU- und SPD-Fraktion gemeinsam beantragt.

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HBH: Klinikverbund in der Krise: Der HBH-Klinikverbund, mit Standorten in Bad Säckingen (Hochrhein- Eggbergklinik und Krankenhaus), Bad Bellingen, Stühlingen, Singen, Engen, Radolfzell und Gailingen, ist in einer schweren wirtschaftlichen Lage. Alle aktuellen Entwicklungen gibt es hier im Themenpaket.
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