Mein
18.01.2013  |  von  |  0 Kommentare

Singen Räumprofis leisten ganze Arbeit

Singen -  Der Winter ist in der Region Hegau angekommen. Autonahnmeisterei und die Stadt Singen sind aber auf den Schneefall vorbereitet.

Pirmin Bölle steigt in eines der zwölf Räumfahrzeuge der Stadt. Auf dem schnee-befreiten Bauhof wird das Fahrzeug mit Streusalz aus dem Lager beladen und ist startbereit.  Bild: Tes



Nach einem beinahe frühlingshaften Weihnachten, meldet sich der Winter nun wieder zurück. Eine gute Nachricht für alle Wintersportler, für die Mitarbeiter der Gemeinden und Autobahnmeisterei bedeutet der Schnee hingegen vor allem eines – sehr früh aufstehen und ran an die Arbeit.

Norbert Roth, Chef der Autobahnmeisterei in Engen, sieht den Schnee-Einbruch der vergangenen Tage gelassen. „Momentan befinden wir uns im blauen Bereich“, sagt er. Denn bei der Autobahnmeisterei gäbe es drei Warnstufen für Schneeeinbrüche: grau, blau und rot. „Wenn auf meinen Bildschirm Alarmstufe Blau gemeldet wird, haben wir noch rund eineinhalb Stunden Zeit, bis der Schnee runterkommt, bei Rot nur etwa eine halbe Stunde“, erklärt Roth. Der momentane Wintereinbruch sei eher wie eine Übung für die Autobahnmeisterei. „Wir sind zurzeit mit nur vier LKWs im Einsatz und haben in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag 52 Tonnen Streusalz auf den Straßen verteilt. Ins Schwitzen kommen wir gerade nicht“, sagt Roth und lacht. Die Autobahnmeisterei Engen wacht über ein Streckennetz von insgesamt 1,8 Millionen Quadratmeter. Von Stockach bis nach Bad Dürrheim und von Bietingen bis Allensbach sorgen die Mitarbeiter der Autobahnmeisterei mit sechs großen Streufahrzeugen für befahrbare Straßen.

Pirmin Bölle ist Einsatzleiter für den Winterdienst in Singen. Gemeinsam mit seinen Kollegen war er am Donnerstag bereits seit vier Uhr morgens im Einsatz, um trotz Schnees für freie Bahn in Singen zu sorgen. Mit zwölf Räumfahrzeugen ist der Winterdienst unterwegs und räumt die größten und verkehrsstrategisch wichtigsten Straßen in der Stadt. 12 weitere Mitarbeiter der „Handtruppe“ sind mit Schneeschaufeln unterwegs und befreien Bushaltestellen und Gehwege von Schnee. Die Einsätze in diesem Winter halten sich bislang jedoch in Grenzen: „Für uns ist das ein ganz normaler Winter“, gibt Bölle zu verstehen. Bevor Bölle und seine Kollegen Feierabend machen, beladen sie die Einsatzfahrzeuge im Bauhof mit neuem Streusalz. Der nächste Einsatz kann also kommen.

Korrektur-Hinweis Korrektur-Hinweis melden Korrektur-Hinweis
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
 Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln

Jetzt Newsletter anfordern:
© SÜDKURIER GmbH 2014