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Singen Orga-Team macht Platz für 120 Stände

Die Vorbereitungen für das Stadtfest in Singen sind mittlerweile in der heißen Phase. Ab Freitag wird die Innenstadt dann für drei Tage zur Festmeile.

Das Büro von „Singen aktiv“ in der Erzbergerstraße gleicht in diesen Tagen einer kleinen Kommandozentrale. Hier arbeitet der innere Kreis des Stadtfest-Organisationsteams um Claudia Kessler-Franzen. Eine riesige Pin-Wand zieht alle Blicke auf sich. Die Geschäftsführerin des Stadtmarketingvereins steht an der großen Tafel und überprüft die Standordnung. Obwohl der Feinplan seit Anfang Mai steht, kommen immer noch ganz Kurzentschlossene, die sich irgendwo reinquetschen wollen. Aber irgendwann ist einfach Schluss. Rund 120 Stände müssen in den beiden Fußgängerzonen und gesperrten Querachsen Hegau- und Hadwigstraße so untergebracht werden, dass im Notfall auch noch Rettungsfahrzeuge durchkommen können. Bei aller Routine ist das doch jedes Jahr aufs Neue eine Herkulesaufgabe.

40 Kunsthandwerker, zahlreiche Vereine und Geschäftsleute wollen sich an der Festmeile beteiligen. Dazu kommen die externen Marktbeschicker, etliche Gastronomiestände und ganz viele Wünsche. „Wir haben schon mal versucht, das Angebot stärker zu mischen“, sagt Claudia Kessler-Franzen, die in diesen hektischen Zeiten auch gerne mal nur CKF genannt wird. „Aber das will keiner.“ So ergibt sich folgende Aufteilung: Essen und Trinken in der August-Ruf-Straße, Kunsthandwerk in der Scheffelstraße, Schmuck in der Hegaustraße, Kinderprogramm in der Hadwigstraße. Dazu kommen fünf Bühnen und die Scheffel-Lounge für das jüngere Publikum. Ganz besonders freut sich Claudia Kessler-Franzen darüber, dass Wolfgang Künzer nach einer Pause mit seiner Exilbühne wieder auf den Ekkehardplatz zurückgekehrt ist. Mit seinem Programm bedient er vor allem die Freunde der Rock- und Blues-Musik. „Gott sei Dank ist er wieder dabei“, freut sich CKF. Und auch die Heimatbühne in der nördlichen August-Ruf-Straße hat ihr spezielles Publikum.

Damit bei über 100 Live-Acts alles rund läuft, Strom und Wasser fließen können, müssen viele fleißige Helfer im Vorfeld aktiv werden. „Unser Strom-Mann, Herr Fehrenbach von der Firma Hohenberger hat über 1000 Elektrokabel verlegt, 133 Schukosteckdosen angeschlossen und 49 Verteilerkästen aufgestellt“, sagt Claudia Kessler-Franzen. „Nicht zu vergessen die Technischen Dienste der Stadt.“ CKF redet schnell. Die Zeit läuft ihr davon. Also redet sie einfach ein bisschen schneller. Unzählige Einzelabstimmungen mit Standbetreibern, Anliegern, Kriminalprävention, Ordnungsamt, Polizei, dem Arbeiter Samariter Bund (ASB) als Partner im Bereich Rettungsdienst hat sie hinter sich. Doch reden alleine reicht nicht. Für die Verteilung der Stände muss das Organisationsteam ausrücken. Dazu gehören Silke Hirt, Michaela Menzel, Fabian Wilhelmsen, Raphael Biewald und Laura Boos. Claudia Kessler-Franzen schnappt sich Herbert, den rollenden Zollstock. „Wir haben ihn Herbert getauft“, sagt sie schmunzelnd. Warum, das weiß heute keiner mehr. Aber Herbert ist unbestechlich und sagt genau was passt und wo es klemmt.

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