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08.05.2013  |  von  |  0 Kommentare

Singen OB-Wahl Singen: Schwung für den Wahlkampfauftakt

Singen -  OB-Kandidat Bernd Häusler gibt sein Wahl-Programm bekannt und erhält Unterstützung über alle Parteigrenzen hinweg.

Bernd Häusler will Oberbürgermeister von Singen werden.  Bild: Tesche

Über 200 Unterstützer sind in den Saal der Singener Gems gekommen. Sie wollten hören, was Bürgermeister Bernd Häusler als OB-Kandidat zu sagen hat.  Bild: Tesche

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Redakteur Singen

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Begeistert begrüßte OB-Kandidat Bernd Häusler zu seinem Wahlkampfauftakt am Montagabend in der Singener Gems über 200 Interessierte, die seine Ankündigung, nach dem Chefsessel im Singener Rathaus zu greifen, mit tosendem Applaus unterstützten. Beherzt griff Häuslers Gattin Claudia zu, um den unerwartet zahlreichen Gästen zusätzliche zu den knapp gewordenen Stühlen, Neue zu besorgen und beeindruckt gab sich das Publikum: „Sie brauchen keinen Spickzettel. Sie kennen die Stadt und ihre Probleme“, lobte CDU-Urgestein Horst Frommherz Häuslers Positionen. „Er ist der richtige für die Stadt“, erklärt Veronika Netzhammer, deren Familie nahezu komplett und Generationen übergreifend zum Treffen des Unterstützerkreises gekommen war.

Häusler skizzierte für sein Wahlprogramm Kultur als wichtigen Standortfaktor, Schule und Bildung als Basis für die Zukunft der Stadt, Sport und Vereine als unterstützenswerte Träger der Jugendarbeit und forderte die Dialogbereitschaft der Politik. „Die Basta-Politik, die nur einen Weg weist und darauf verzichtet, Alternativen zu prüfen, das mag ich nicht“, formulierte Häusler seinen Ansatz. Er wolle mit den Bürgern der Stadt die Visionen für die Zukunft entwickeln. „Eine Baustelle nach der anderen aufmachen, und sie dann nicht zu zu bekommen, das ist nicht mein Weg.“

Sein Weg, für die Klinikzukunft Standfestigkeit zu gewinnen, die Wetzstein-Villa zu erhalten, ein weiteres Gutachten zur ECE-Frage einzuholen um ein Konzept für Handel und Gastronomie in der Innenstadt zu entwickeln und die Zukunft des Kunsthallenareals gewissenhaft zu planen, kommt bei seinen Unterstützern aus allen politischen Lagern gut an. „Das ermutigt mich und zeigt, der Politikwechsel ist gewünscht in der Stadt“, dankte Häusler.

Bernd Häusler will OB werden

Offensiv argumentierte er gegen Vorwürfe, er habe ja die vergangenen acht Jahre auch Verantwortung getragen. „In den Bereichen, in denen ich zuständig bin, habe ich gezeigt, dass ich Wort halte.“ Das viel zitierte Ehrenwort, niemals als OB zu kandidieren, gäbe es hingegen nicht. Wichtig sei nun, einen fairen Wahlkampf zu führen: „Wir wollen um Sachen streiten, nicht gegen Menschen.“

Thomas Köstler will Singen fröhlich machen

„Für Bernd Häusler stehen die Bürger im Mittelpunkt“, begrüßte Franz Hirschle die Besucher, er könne vermitteln – und das zwischen allen Gruppen. Diese Kunst konnte der Kandidat gleich am Abend erproben, reihen sich hinter ihm doch erbitterte Feinde von einst. Wie er es denn mit der Klinikfusion halte, lautete eine Gretchenfrage im Gems-Saal. Die sei notwendig gewesen, so Häusler. Aber zu einem früheren Zeitpunkt hätte Singen eine wesentlich bessere Verhandlungsposition gehabt.

Dietmar Johann sprach ein verfrühtes Schlusswort: „Ich habe Bernd Häusler als einen Mann kennen gelernt, der über Parteigrenzen hinaus denkt und handelt“, schätzt er den Kandidaten als politischen Mensch.

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