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26.09.2013  |  von  |  0 Kommentare

Singen Neues Museum: Viel Freiraum für Kunst und Autos

Singen -  Einblick ins neue Museum beim Business-Talk. Singen freut sich über das Alleinstellungsmerkmal.

Kurz vor Fertigstellung erhielten Mitglieder und Gäste von Singen aktiv einen Einblick in das neue Kunst- und Oldtimermuseum MAC Museum Art & Cars. Im Bild von rechts: Gerd Springe und Architekt Daniel Binder bei einem Rundgang durch das Gebäude.  Bild: Rossner



Was sich hinter den drei Buchstaben MAC tatsächlich verbirgt, wird erst in zwei Monaten offiziell zu sehen sein. Mitglieder und Gäste von Singen aktiv hatten beim Business-Talk schon vor der Fertigstellung die Gelegenheit, diesen außergewöhnlichen Bau von innen zu besichtigen. Dass gut 100 Besucher der Einladung zum Business-Talk von Singen aktiv gefolgt waren, erstaunte Gabriela Unbehaun-Maier nicht: „Alle sind so wunderfitzig, viele Leute haben schon gefragt, wann es denn endlich soweit ist.“

Gerd Springe war stolz, dass der Business-Talk als Wiedersehen nach den Sommerferien in diesem Ambiente stattfinden konnte. Sein Dank galt den Gastgebern und Bauherren Hermann Maier und Gabriela Unbehaun-Maier von der Südwestdeutschen Kunststiftung, die mit großem Engagement für die Kunst, für ein Hobby und für die Stadt und die Gemeinschaft etwas Herausragendes geschaffen hätten: „Mit dem Kunst- und Oldtimermuseum MAC Museum Art & Cars hat Singen ein weiteres Alleinstellungsmerkmal.“



Kunst so auszustellen, dass es ihr gerecht wird, erläuterte Hermann Maier die Idee, Autos der Kunst gleichzustellen und in Verbindung zu bringen. Einen Einblick gaben die Bauherren und Architekt Daniel Binder bei einem Rundgang durch das Gebäude. Allein der Innenhof mit Baumbestand und Blick auf den Hohentwiel beeindruckte die Besucher, selbst die noch unbespielten Räume schaffen ein faszinierendes Ambiente.  Der neutrale Anstrich der geschwungenen Innenwände mit unterschiedlichen Höhen scheint der Landschaft der hiesigen Umgebung nachempfunden.

Das Konzept beinhaltete die Nachahmung der Natur, was mit einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Ort begonnen hätte, gab Daniel Binder einen kurzen Rückblick auf einen langen und wechselhaften Planungsprozess. „Was hat die Hegaulandschaft so stark gemacht?“ sei der Gedanke gewesen. „Als Architektur-Skulptur soll das Gebäude in Kommunikation sein mit dem Hohentwiel im Hintergrund und der bergigen Hegaulandschaft“, erläuterte Binder. Auch das MAC solle Stärke ausdrücken und eine Metapher auf den Formgebungsprozess der Hegaulandschaft sein. Zwar weich in der Form, aber dennoch Ausdruck für Festigkeit, Bewahren und Schützen.

Wie in der äußeren Form des Gebäudes, gingen Bauherren und Architekt auch mit der Technik außergewöhnliche Wege, um optimale Bedingungen zu schaffen. Angelehnt an klassische Museen hat das MAC dicke, fensterlose Wände, ein träges Heizungssystem reagiert auf Temperatur und Feuchtigkeit langsam. Die Beleuchtung ist nach bestem Stand der Technik in der Farbtemperatur regulierbar.

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