Singen Magier mit Strahlkraft
Der „schnellste Magier der Welt“ zauberte rasant in der Singener Stadthalle. Hans Klok unterhielt die Zuschauer bestens. Bild: Bild: Strate
Immer wieder ließ Klok seine „Divas of Magic“, also die sehr ansehnlichen Assistentinnen Natalie, Becky und Josephine, innerhalb von nur wenigen Augenblicken in Kisten, Kästen oder Käfigen verschwinden oder durch die Lüfte schweben. Und so manch einer kam schwer ins Grübeln, als sich der Magier in ein Bett ohne doppelten Boden legte, die Decke bis zum Kinn zog, ein Donnerschlag ertönte und im gleichen Moment an seiner statt eine holde Assistentin der Schlafstelle entstieg. Die Verblüffung über derartige Tricks war mitunter so groß, dass der berechtigte Applaus bisweilen erst zeitverzögert aufbrandete. Geradezu poetisch anrührend war wiederum die Schlichtheit einer Nummer aus dem Jahr 1910, bei der Klok eine Glühbirne schweben ließ. Die zarte Begleitmusik, so Klok, wurde übrigens seinerzeit von Charlie Chaplin komponiert. Besonders lustig wurde es, als der siebenjährige Sebastian aus Singen von den „Magic Divas“ auf die Bühne geholt wurde, um dort als Zauberlehrling zu agieren. Offenbar völlig unbeeindruckt von Scheinwerfern, Publikum oder gar dem prominenten Magier befolgte er konzentriert die Anweisungen Kloks und „zauberte“ aus einzelnen Bonbons eine süße Kette.
Immer wieder wechselte Klok zwischen spektakulären Show-Einlagen, leisen Geschichten und der direkten Einbeziehung der Zuschauer in seine Show, die nach fast zweieinhalb Stunden ein begeistertes Publikum in eine stürmische Dezembernacht entließ.
