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Singen Kundgebung für Toleranz

Gewerkschaften und Bündnis unterm Hohentwiel wollen ein Zeichen gegen Rassismus setzen

Die Gewerkschaften und das Bündnis unterm Hohentwiel wollen zeigen, dass in Singen kein Platz für Fremdenfeindlichkeit ist. Der Deutsche Gewerkschaftsbund, Kreisverband Konstanz, ruft mit Unterstützung des Bündnis unterm Hohentwiel am Montag, 7. März, um 18 Uhr zur Kundgebung „Singen bleibt bunt! Für Toleranz und gegen Rassismus“ auf dem Singener Rathausplatz auf. Dies berichtet die Stadt Singen. Zeitgleich soll offenbar eine Veranstaltung stattfinden, zu der im Internet aufgerufen wurde.

Mit ihren hetzerischen Aussagen förderten rechtspopulistische Parteien auf dem Rücken vieler Not leidender Menschen Fremdenfeindlichkeit und eine zunehmend ausländerfeindliche Stimmung in unserer Gesellschaft, so die Organisatoren. Sie benutzten die aktuelle Asyldebatte, um die Ängste vieler Menschen, die sich in schlechten Arbeitsverhältnissen befinden und sozialen Abstieg fürchten, zu schüren, anstatt sozial- und wirtschaftspolitische Lösungen zu bieten. Damit lieferten sie Woche für Woche menschenverachtenden Verbrechern, die Gewalttaten gegen Flüchtlinge, deren Unterkünfte und engagierte Helfer ausüben, vermeintliche Rechtfertigungen.

Die Organisatoren rufen alle Menschen in Singen und Umgebung auf, an der Kundgebung teilzunehmen und ein deutliches Zeichen für Demokratie und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu setzen.

Singens Bürgermeisterin Ute Seifried, Hanna Binder von der Gewerkschaft Verdi, Florian Fink von der IG Metall Jugend und Vertreter des Bündnis unterm Hohentwiel werden bei der Kundgebung sprechen. Musikalisch wird die Kundgebung von der Trommlergruppe Africans vom Bodensee begleitet.

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