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Singen Integration auf der Tanzfläche

07.06.2011
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„Come together – Dance together“ lautete das Motto einer Tanzveranstaltung von Top Ten und Caritasverband Singen-Hegau. 400 Gäste – behinderte und nicht behinderte Menschen - genossen das Zusammensein in der Singener Diskothek.

Singen – Das erste gemeinsame Projekt des Caritas-Verbandes Singen-Hegau und der Diskothek Top Ten wurde ein großer Erfolg. Rund 400 Menschen mit und ohne Behinderung verbrachten am Sonntag begegnungsreiche Stunden auf der Tanzfläche oder im Außenbereich der Disko.

Harry Ohlig, Betriebsleiter des Top Ten, ließ es sich nicht nehmen und begrüßte nahezu jeden der Gäste mit Handschlag. Durch den Kontakt zu Vera Speicher vom Caritas-Verband war die Benefizveranstaltung auf den Weg gebracht worden. Die rund 30 Mitarbeiter des Top Ten arbeiteten an diesem Tag für den guten Zweck und auch Getränke und Essen waren kostenfrei. Die Veranstaltung war eingebettet in das Jahresmotto der Caritas Deutschland „Kein Mensch ist perfekt“.

„Wir sind glücklich, dass wir diese Aktion hier zusammen machen können“, sagte der Geschäftsführer des Caritas-Verbandes, Wolfgang Heintschel. Der ehemalige Oberbürgermeister Andreas Renner hatte die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. „Ich freue mich, alte Freunde wieder zu treffen“, sagte er. Im Bereich der Integration und Inklusion habe sich in Singen in den letzten Jahren sehr viel getan. Auch dieser Tag sollte zum Abbau von Berührungsängsten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung beitragen. So waren aus einem Einzugsgebiet bis Ravensburg, Villingen-Schwenningen und Richtung Freiburg zahlreiche Gäste aus Einrichtungen für Behinderte extra nach Singen gekommen. Dank der tatkräftigen Mithilfe des Personals konnten auch Gäste mit ihrem Rollstuhl die Stufen bis zur Tanzfläche schnell überwinden.

Für die 20-jährige Jennifer, die im Haus Katharina in Singen wohnt, war es der erste Besuch im Top Ten. „Ich bin begeistert“, sagt die junge Frau. Reiner Voss, der im Haus Laurentius wohnt, ist nicht das erste Mal da. „Ich war schon öfters mit dem Betreff im Top Ten“. Jedenfalls ist die Tanzfläche den ganzen Nachmittag bis in den Abend hinein immer voll, auch dank der Musik des DJs.

Für Harry Ohlig war dies nicht die letzte Veranstaltung ihrer Art. „Wir werden uns bald mit verschiedenen Trägern von Einrichtungen für Behinderte und mit Schulen an einen Tisch setzen. Ich möchte eine solche Veranstaltung zwei Mal im Jahr machen“, sagte er.

Bildergalerie im Internet:

www.suedkurier.de/bilder

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