Singen Eintrittpreise steigen
03.02.2012
Die Eintrittspreise für das städtische Theater- und Konzertprogramm werden ab der Saison 2012/2013 um rund fünf Prozent angehoben. „Die Preise in allen Bereichen steigen ständig, bei Kraftstoff oder Strom zum Beispiel um acht bis elf Prozent“, begründet Walter Möll, Geschäftsführer der Stadthalle. „Es ist für Besucher einleuchtender und verträglicher, wenn der Eintritt in regelmäßigen Abständen moderat angehoben wird.“ Zuletzt gab es zur Saison 2010/2011 eine Erhöhung um ebenfalls fünf Prozent. Dadurch sollen Kostensteigerungen abgefangen werden. Lediglich die Preise für das Kindertheater und die Schulangebote bleiben gleich. Susanne Sargk, SPD-Stadträtin, stellte den Antrag, die Volksbühne ebenfalls von der Erhöhung auszuschließen, da angesichts von nur drei Stücken in dieser Branche eine Erhöhung von über sieben Prozent anfallen würde. Unterstützung bekam Sargk von ihrem Parteikollegen Manfred Bassler. „Letztlich ist die Qualität entscheidend“, sagt Möll dazu, „und gerade bei der Volksbühne als Theater für jeden liegt die Qualität sehr hoch.“
Die Stadt erwägt, einen Handlauf mit Stecklösung bei den Treppen zum Bühnenaufgang in der Stadthalle anzubringen. Manfred Bassler wünscht sich darüber hinaus eine genaue Überprüfung der Lautsprecher- und Übertragungsanlage. Vor allem die hohen Frequenzen empfindet er zunehmend als unangenehm: „Beim Sprachtheater ist das wirklich störend.“ Möll und Oberbürgermeister Ehret versprachen, sich der Themen anzunehmen.
