Singen Busbegleiter sorgen für erhöhtes Sicherheitsgefühl
Die Busbegleiter sowie die Stellvertreter des Projekts, Thomas Mandl (v.li.), Jürgen Harder, Oliver Ehret, Thomas Heim, Marcel Da Rin, Thomas Wieland, Torsten Kalb und Bernd Häusler.
Um das Sicherheitsgefühl im öffentlichen Nahverkehr und im öffentlichen Raum zu erhöhen, haben der Landkreis Konstanz, die Bundespolizei, die SBB GmbH und die Stadt Singen in einem gemeinsamen Projekt acht Busbegleiter ausgebildet, die nun in dieser Woche offiziell vorgestellt wurden.
Seit dem 2. Mai sind bereits acht Bahnbegleiter im Seehas im Einsatz. Mit den neuen Busbegleitern in Singen erfährt das Netzwerkprojekt, das der Landkreis Konstanz mit seinen Netzwerkpartnern ins Leben gerufen hat, eine Erweiterung.
Höflich aber bestimmt aufzutreten wenn Abfall auf dem Boden landet, wenn laute Musik die anderen Fahrgäste belästigt oder wenn die Sitze zum Füße ablegen genutzt werden, macht nur einen Teil der Arbeit der Busbegleiter aus. Zusätzlich sollen sie auch eine Art Service- und Begleitdienst sein, der älteren Menschen und Menschen mit Behinderung zum Beispiel beim Ein- und Ausstieg hilft. Ihr Einsatzgebiet ist aber nicht nur der Bus, sondern auch das Bahnhofsgelände und die Singener Fußgängerzone.
Um hier im Bedarf Konflikte rechtzeitig zu erkennen und deeskalierend einzuschreiten, durchliefen die Busbegleiter eine sechstägige Schulung, die von der Singener Kriminalprävention organisiert wurde. „Das oberste Gebot lautet: Ein Busbegleiter begibt sich nie in Gefahr“, betonte Marcel Da Rin besonders. Jedes Team verfügt über ein Handy, über das im Notfall sofort die Polizei verständigt werden kann. Zur Ausbildung gehörte zudem ein Erste-Hilfe-Kurs. „Ich glaube wir sind gut gerüstet“, erklärte Busbegleiter Zoltan Merca. „Wir hoffen, dass wir gute Repräsentanten für die Stadt Singen sind“, ergänzte Wolfgang Janisch, der ab jetzt ebenfalls als Busbegleiter unterwegs sein wird. Im Schichtbetrieb sollen sie vor allem morgens und abends im Einsatz sein.

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