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Singen Benjamin Ondera aus Singen will in den Pop-Olymp

Ein Singener eröffnet die 13. Staffel der erfolgreichen Musikcastingshow Deutschland sucht den Superstar bei RTL.

Die Spannung bei Familie und Freunden von Benjamin Ondera ist kaum noch zu steigern. Alle fiebern einem Fernsehtermin entgegen: Am 2. Januar um 20.15 Uhr wird der 38-jährige Singener als erster Kandidat die 13. Staffel von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) eröffnen. Wird er die strenge Jury um Dieter Bohlen überzeugen? Wird er es in die nächste Runde schaffen und damit vielleicht eine märchenhafte Karriere als Pop-Star beginnen? Unter dem Motto „No Limits“ (ohne Beschränkungen) hatten sich über 4000 Kandidaten beworben. Benjamin Ondera steht ganz klar für deutschen Pop mit einem Hauch von Jazz. Schon in der Vorauswahl hatte er die Talentsucher voll überzeugt. Vor der Jury mit Dieter Bohlen, Vanessa Mai, Michelle und H.P. Baxxter präsentierte er zwei Songs von Tim Bendzko (Ich laufe) und Gregor Meyle (Keine ist wie Du). Nun hofft er, dass er in die nächsten Runden kommt.

Ist Benjamin Ondera auf dem Weg zu Deutschlands Superstar? – Noch sind seine Wünsche eher bescheiden: „Mein größter Traum wäre es, in der Singener Stadthalle auftreten zu dürfe“, sagt er im SÜDKURIER-Gespräch. Dabei ist ihm kaum bewusst, dass er am Samstag einen Auftritt vor einem Millionen-Publikum haben wird. Wenn er sich Show anschaut, wird neben ihm auch René Müller im Familienkreis sitzen. Auch er ist DSDS-Kandidat und kommt zum gemeinsamen Fernsehen und Musizieren aus Zweibrücken nach Singen.

Angefangen hat übrigens alles im Elternhaus. Die beiden älteren seiner drei Geschwister spielen Klavier und Gitarre. Benjamin Ondera hat schon immer gesungen und sich am Klavier begleitet. Er hat sich alles selber beigebracht. So hat er viele Hits einstudiert und immer weiter an seinem Vortrag gefeilt. Oft hat er bei Hochzeiten gesungen oder im Krankenhaus, wo er im Patiententransportdienst arbeitet und die Kranken immer wieder mit seinen Songs beglückt. „Die größte Belohnung ist die Freude, die ich schenken kann“, sagt er. Und: „Ich liebe es, auf der Bühne zu stehen.“

 

Das sind die nächsten Stationen

2002 wurde die Musikshow „Deutschland sucht den Superstar“ erfunden. Die zwölfte Staffel hatte 20 Folgen und lief vom 7. Januar bis 16. Mai 2015. Nach Angaben des Senders RTL sahen im Schnitt 4,03 Millionen Zuschauer die Sendungen.

Die 13. Staffel von DSDS beginnt am Samstag, 2. Januar, um 20.15 Uhr beim Fernsehsender RTL unter dem Motto „No Limits“. Das bedeutet, dass es keine Beschränkungen gibt, was die musikalischen Stilrichtungen angeht. Theoretisch können auch Opernsänger antreten. Ausgestrahlt werden 21 Folgen, in denen Zuschauer die ganze Bandbreite der Bewerber erleben können.

Die besten 32 Sängerinnen und Sänger fahren 2016 nach Jamaica und dürfen sich unter Palmen beweisen. Hier werden die zehn Besten ausgewählt.

Die zehn Besten werden dann in einem Tourneebus durch die Republik fahren und in vier großen Shows ihr Können vor großem Publikum beweisen. Die Zuschauer entscheiden, wer ihnen am besten gefallen hat.

Per Telefon und SMS entscheiden die Zuschauer, wer der neue Superstar 2016 wird. Dieser erhält schließlich einen Plattenvertrag bei Universal Music. (gtr)

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DSDS - Deutschland sucht den Superstar: Seit 2002 sucht Dieter Bohlen in seiner RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" - kurz: DSDS - in ganz Deutschland nach neuen Gesangstalenten. Für die elfte DSDS-Staffel kann man sich seit März 2013 bewerben.
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