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10.05.2012  |  von  |  0 Kommentare

Singen Bald mehr Stellen im Angebot

Singen -  Der Caritasverband setzt verstärkt auf den Freiwilligendienst

Mit dem Freiwilligendienst den eigenen Horizont erweitern – dafür werben (von links) Beate Jörg, Tina Duttle und Aicha Wolfs vom Caritasverband der Erzdiözese Freiburg.  Bild: sgr



Der Caritasverband Singen-Hegau hat bisher sehr gute Erfahrungen mit Aktiven im Freiwilligendienst gemacht, der den Zivildienst abgelöst hat. Deshalb wird die Zahl der Stellen ab Herbst 2012 voraussichtlich von derzeit sieben auf zehn bis 16 aufgestockt. Bei einem Informationsgespräch der Caritas berichtete Tina Duttle, die seit September als freiwillige Kraft im familienunterstützenden Dienst des Caritasverbandes in Radolfzell arbeitet, von ihren Erfahrungen. „Ich wollte nach der Schule für eine Weile in die Praxis und dabei auch etwas Gutes tun“, erzählt Tina Duttle (21) aus Öhningen, die vergangenen Sommer das Abitur an der Mettnauschule am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium gemacht hat. Beim familienunterstützenden Dienst habe sie ein sehr vielfältiges Arbeitsfeld gefunden. Zwei Mal pro Woche ist die junge Frau in der Förderstätte St. Theresa in Singen tätig, einen Tag im Büro in Radolfzell und zwei Tage betreut sie im Rahmen einer Schulassistenz ein zwölfjähriges Mädchen, das im Rollstuhl sitzt. „Ich fühle mich sehr wohl und habe immer Ansprechpartner, die ein offenen Ohr haben“, sagt Tina Duttle.

Gerade im Bereich der Schulassistenzen sieht Caritas-Geschäftsführer Wolfgang Heintschel in Zukunft einen steigenden Bedarf und besonders gute Einsatzmöglichkeiten für junge Menschen, die sich freiwillig engagieren möchten. Allerdings entscheide sich eine Schulassistenz oft erst kurz vor Schuljahrsbeginn, ergänzt Beate Jörg, die die Bewerbungen für Freiwillige beim Caritasverband Singen-Hegau koordiniert. Für den Caritasverband der Erzdiözese Freiburg leitet Aicha Wolf eins von fünf Regionalbüros, die die Freiwilligeneinsätze vermitteln. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über den Landkreis Konstanz, Schwarzwald-Baar, Teile des Bodenseekreises bis hin nach Sigmaringen/Hohenzollern. Für die Freiwilligen habe man vier verschiedene Modelle entwickelt, die je nach zeitlicher Flexibilität in Frage kommen können, sagte Aicha Wolf.

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