Rielasingen-Worblingen Werke aus dem Künstlerdorf: Ramser Maler stellen aus

Ramsen hat relativ wenig Einwohner – aber sehr viele Künstler. Hier blühen die Kreativität und das künstlerische Schaffen. Eine Ausstellung zeigt die Werke von 13 heimischen Künstlern.

Ramsen – Nicht nur von einer Ausstellung, sondern von einer ganz besonderen Ausstellung spricht Hansueli Holzer, wenn er von den Planungen zur Ausstellung „100 Jahre Künstlerdorf Ramsen“ spricht. Dass in dem gerade mal 1466 Seelen zählendem Dorf, welches direkt an der deutschen Grenze liegt, in den letzten 100 Jahren 13 nennenswerte Künstler wirkten, ist schon bemerkenswert. Woran es liegt, dass, gemessen an der Einwohnerzahl, so viel Kreativität im Dorf lebt, kann auch der Künstler Holzer nicht beantworten. Anlässlich seines 70. Geburtstages nahm er die Organisation einer Ausstellung in Angriff. Doch dies sollte keine Einzelausstellung werden. Gemeinsam mit Ueli Greminger-Balsiger realisiert er nun die Schau „Künstlerdorf“. Das Kulturgut und das künstlerische Schaffen im Dorf Ramsen sollen damit weiter ins Bewusstsein der Menschen rücken.

Dabei beleuchtet die Schau eine große Zeitspanne. Vom ältesten Künstler, Albin Schweri, im Jahre 1885 geboren, wird es unter anderem farbige Glasfenster zu sehen geben. Die jüngste Künstlerin, deren Werke zu bewundern sein werden, ist Annina Holzer. Sie wurde im Jahr 1981 geboren und wuchs in Ramsen auf.

Als einer der populärsten Ramser darf natürlich der vor zwei Jahren verstorbene Schauspieler Mathias Gnädinger nicht fehlen. Um sein Lebenswerk zu würdigen, gibt es ein kleines Kino. Dort zu sehen sind Filme mit Gnädinger in den Hauptrollen.

In der Ausstellung werden Werke gezeigt von: Albin Schweri, Jakob Brütsch (geb. 1887), Jakob Brütsch (geb. 1919), Joseph Gnädinger, Mathias Gnädinger, Ueli Greminger-Balsiger, Ernst Alexander Rubli, Friedrich Brütsch, Hansueli Holzer, Annina Holzer, Daniel Mäder, Roland Uetz, Leo Sätteli. Die Vernissage findet am Samstag, 29. April, 17 Uhr, in der Aula Ramsen, Sonnenstrasse 420 A, statt.

Geöffnet ist die Ausstellung in der Aula bis einschließlich 14 Mai. Bei freiem Eintritt ist diese täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet, an den Wochenenden von 10 bis 20 Uhr

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