Reichenau (sk) Ob Videofilmen, Kunstradfahren, Tanzen, Theaterspielen, in die Steinzeit abtauchen oder einfach nur die Seele baumeln lassen: Schülereltern und Lehrer der Walahfrid-Strabo-Schule hatten bei den Projekttagen insgesamt 22 Ideen in die Tat umgesetzt, so dass die Kinder und Jugendlichen eine große Auswahl an ihrer Schule hatten. „Wie immer, wenn hier die Hölle los ist, ist die Stimmung immer ganz toll“, fasste Schulleiter Adalbert Jaworski seine Eindrücke von den drei Projekttagen bei der Präsentation der Ergebnisse zusammen.
Gezeigt wurden im Rahmen eines Schulfests unter anderem Postkarten mit Fadengrafik, Kunstwerke aus „Abfallmaterialien“, Naturschatzkisten, Modelle von Steinzeitpfahlbauten sowie Dachbegrünungsideen, aber auch Theateraufführungen, ein Videofilm, Karate- sowie Tanzdarbietungen. Das Trommelprojekt gab afrikanische Rhythmen zum Besten, das Italienprojekt hatte ein italienisches Lied einstudiert und umrahmt wurde das ganze Programm vom Schülerchor unter Leitung von Schuldirektor Jaworski. Erstaunlich für die Besucher war, dass die Schüler innerhalb von nur drei Vormittagen enorm viele Texte, Lieder, Choreographien erlernt und Requisiten und Filmmaterial hergestellt hatten. Dabei gab es sogar Gruppen, in denen auch ein Vormittag für einen Ausflug genutzt wurde, wie etwa beim Steinzeitprojekt, bei dem die Kinder das Archäologische Landesmuseum besuchten.
Den Spaß, den die Kinder bei den Projekten hatten, konnte man aber nicht nur bei den Aufführungen sehen. Viele Schüler waren dabei zu beobachten, wie sie mit großem Engagement ihren Eltern und anderen Angehörigen „ihre Projekte“ anhand der Ausstellungsobjekte erklärten.