Zum einen wird die Abbiegespur von Hegne Richtung Konstanz um etwa vier Meter nach Südwesten verschoben und damit einen flacheren Radius erhalten. Zudem wird der Verkehr von Wollmatingen Richtung Hegne von der Ampel abgehängt. Hier können die Verkehrsteilnehmer zwar künftig über eine Art Zusatzspur am Waldrand entlang einfach zufahren, müssen sich allerdings kurz darauf in den B-33-Verkehr einfädeln. Dieser erhält in der Mitte der Bundesstraße, wo bisher eine gestrichelte Sperrfläche ist, eine neue Fahrspur. Ferner wird die Zufahrt zum Parkplatz nördlich der Kreuzung Richtung Osten verlegt. Durch diese Umbaumaßnahmen soll künftig der Verkehr auf der B 33 an der Kreuzung länger Grün haben. Momentan kommen hier aus Richtung Konstanz im Schnitt 36 Fahrzeuge pro Grünphase durch, künftig könnten es um die 50 sein.
Allerdings bleiben auch nach dem Umbau alle Verkehrsbeziehungen bestehen. Man kann also auch künftig von Wollmatingen Richtung Reichenau abbiegen und von Hegne Richtung Wollmatingen fahren. Wie schon jetzt sollen die Ampeln reagieren, wenn dort Fahrzeuge stehen. Ebenso wird es weiter Rot für den B-33-Verkehr geben, wenn Fußgänger oder Radfahrer die Ampel betätigen.
In der Umbauzeit werden sich Probleme beim Verkehrsfluss kaum vermeiden lassen. Bauleiter Michael Brosowsky erklärte, in den ersten drei Wochen werde die Straße verbreitert, die Fahrbahnen müssten in dieser Zeit deshalb von fünf auf etwa 3,5 Meter eingeengt werden. Danach werde der Verkehr durch eine Baustellenampel geregelt, während die Verkehrsinseln umgebaut werden. In dieser Zeit könne man teilweise nicht von Wollmatingen Richtung Reichenau abbiegen. Schließlich soll an einem Tag – voraussichtlich am 25. November – der Straßenbelag im Kreuzungsbereich erneuert werden. An diesem Tag werde die Achse Hegne-Wollmatingen in beide Richtungen gesperrt, so Brosowsky. Der Verkehr werde umgeleitet. Immerhin: „Die Bauzeit ist relativ kurz gehalten“, betonte Brosowsky. Im Frühjahr hatte die Neubauleitung Singen hierfür noch zirka zwei Monate veranschlagt. Die Baukosten, die der Bund trägt, werden auf knapp über 200.000 Euro beziffert.
Der Allensbacher Bürgermeister Helmut Kennerknecht freut sich, dass der Kreuzungsumbau nun erfolgt. „Das ist eine wünschenswerte Beschleunigung des Verkehrs, vor allem abends aus Richtung Konstanz.“ Und fügte an: „Das ist überfällig.“
