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Reichenau Im Visier der Zielfahnder: So überführen Profis Täter

29.07.2010
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Zwei Häftlinge fliehen aus der Psychiatrie Reichenau. Der eine hatte eine Rentnerin mit 70 Messerstichen brutal getötet, galt als gemeingefährlich.Dank der Zielfahnder des LKA wurden die Männer schnell gefasst. Die Elite-Polizisten spürten auch den mutmaßlichen Taximörder auf.

Ein Raubein sieht anders aus. Der Mann, der am Tisch sitzt, könnte ein Finanzbeamter sein oder ein Vetrteter. „Tatort“-Kommissar Horst Schimanski ist es nicht. Er wirkt zurückhaltend, hinter seiner filigranen Brille blitzen zwei hellwache Augen. Vor ihm liegt ein Aktenordner mit Zeitungsausschnitten und Gedrucktem.

Der Mann, der in diesem Bericht weder mit Namen noch mit Bild erscheinen will, ist Zielfahnder beim Landeskriminalamt in Bad Cannstatt. Er gehört zum kleinen Kreis der Hoch-Spezialisierten unter den Kriminalbeamten. Mit seinen Kollegen, die Experten in den unterschiedlichsten Deliktsbereichen sind, spürte er den mutmaßlichen Taximörder vom Bodensee in der Lausitz auf. Schon im November 2004 hatte er sich an die Fersen zweier Häftlinge geheftet, die aus der Psychiatrie Reichenau geflohen waren. Anders als beim Taximord sei dieser Fall abgeschlossen, sagt er. Darum darf er darüber reden. Damals handelte es sich um zwei „komplett unterschiedliche Persönlichkeiten”. Das machte den Fall auch zu einer Herausforderung für die Zielfahnder, denn sie mussten davon ausgehen, dass sich ihre Wege irgendwann trennen würden.


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Reichenau
Danke ;-)
Dank solcher Menschen die ihren Beruf sehr ernst nehmen und auch gern machen, können wir wieder ...
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