Radolfzell Gewaschen
Er sei sich bei diesem Namen jedoch noch nicht über die Betonung sicher. Liegt sie nun auf der ersten, der zweiten oder der letzten Silbe? Über die genauen Hintergrunde und die Herkunft des Namens wollte er sich nicht weiter auslassen. Wie jedoch aus angeblich unterrichteten Kreisen zu vernehmen war, habe der neue Namen etwas mit seinem Beruf zu tun – Martin Schäuble hat regelmäßig mit Badezimmern zu tun.
Gewärmt
Im November ließ die Froschenzunft den Brauchtumsabend wieder aufleben. Begründung: Angeblich wären zu viele Defizite beim Wissen um die Radolfzeller Fasnet in der Bevölkerung aufgefallen. Nach einigen Recherchen konnte jedoch der wahre Grund für die Wissensinitiative ermittelt werden. Es ist schlichtweg der Zwang zum Sparen von Heizkosten. Vorbild ist dabei Noch-Froschenpräsidentin Paula Bickel: Sie verzichtete sogar für zwei Tage auf die Nutzung der angeblich defekten Heizung. Den ersten Abend verbrachte sie im gut geheizten Froschenstüble, am zweiten Abend hüllte sie sich in den dicken und warmen Präsidentenmantel.
Geherzt
Die viel diskutierte Frauenquote könnte künftig auch bei der Narrizella Ratoldi berücksichtigt werden – und so scheint es nicht mehr ausgeschlossen, dass die Garde der Narrizella zukünftig auch Frauen aufnimmt. Das Verhalten von Narrizella-Präsident Martin Schäuble und seinem Brauchtumsbeauftragten Michael Fuchs jedenfalls lässt diesen Schluss zu. Am Elften Elften bereits begutachteten sie die Gardedamen der Froschenzunft. Fazit: Die Mitglieder der Froschengarde lassen sich allemal leichter in den Arm nehmen als die Mitglieder der Narrizella-Garde.
Gekonnt
Beim Marketing können sich Unternehmen bei den Narren eine Scheibe abschneiden. Den Verkauf von Eintrittskarten für den Narrenspiegel beispielsweise trieb das Narrenratsmitglied Sascha Hein mit dem Argument an, dass niemand die Katze im Sack kaufen müsse. Die Aufführung der Garde sei umsonst, Eintritt werde lediglich für die Narrenmusik erhoben. Und was die spielen, sei seit Jahren hinlänglich bekannt …

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