Mein


F leischfachverkäuferinnen haftet ein etwas seltsamer Ruf an. Man denke nur an den Witz, in dem ein Kunde Leberwurst verlangt: „Aber von der groben Fetten.“ Die Verkäuferin darauf: „Tut mir Leid, die hat heute Berufsschule.“ Eine Zeit lang war dieser Witz der absolute Brüller, wenn man ihn erstmal kapiert hatte.

Und als Typbeschreibung von Fleischfachverkäuferinnen absolut nicht gerechtfertigt, wie sich kürzlich in einer Radolfzeller Metzgerei zeigte. Dort deckte sich ein Kunde mit dem Rohstoff für Rindsrouladen ein, der von einer konzentriert arbeitenden Verkäuferin sorgfältig zurechtgemacht wurde. Bei genauerer Betrachtung der opulenten Fleischstücke konnte sich der Kunde die Frage nicht verkneifen: „Ist das wirklich vom Rind oder nicht doch vom Elefant?“ Die Antwort der freundlichen Verkäuferin kam so umgehend wie trocken: „Nein, das ist schon vom Rind. Beim Elefant wäre noch der Rüssel dran.“

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