Radolfzell Wanderer kümmern sich auch um ihre Wege

Die Ortsgruppe Radolfzell-Markelfingen bereitet sich auf die Feiern zum 150. Jubiläum des Schwarzwaldvereins vor

Am 8. Juni 1864 wurde der Schwarzwaldverein als erster Wanderverein Deutschlands in Freiburg im Breisgau gegründet und ist seitdem mit seinen rund 70 000 Mitgliedern ein starker Partner für Natur, Landschaft, Kultur und Wandern. So verwundert es nicht, dass die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Radolfzell-Markelfingen unter dem Einfluss des bevorstehenden Jubiläums zum 150-jährigen Bestehen des Vereins stand. Schließlich wird das Programm der Ortsgruppe das seit Jahren umfangreichste sein, und, so führte Wanderwart Walter Biselli in seinem Ausblick weiter aus, es sei für jeden etwas dabei.

Anlässlich der Europawoche wird der Schwarzwaldverein zusammen mit dem Schwäbischen Albverein eine Wanderung über drei Tage von Beuron bis nach Radolfzell durchführen, die am 18. Mai am Konzertsegel enden soll. Weitere Sternwanderungen finden am 29. Juni und am 20. Juli statt. Das gesamte Programm ist gespickt mit geselligen Veranstaltungen, Halbtageswanderungen, leichten Wanderungen, die auch für Senioren geeignet sind, Tages- und Mehrtages-, Berg-, Winter- und Schneeschuhwanderungen. Schon Sebastian Kneipp stellte fest: „Der beste Weg zur Gesundheit ist der Fußweg.“ Diesem Motto ist der Schwarzwaldverein Radolfzell-Markelfingen auch in anderer Hinsicht verbunden.

So fasste Wegewart Alois Welschinger in seinem Jahresbericht zusammen, welche Arbeiten an den rund 91 Kilometer langen regionalen Wanderwegen, mit gelben Rauten markiert, und den zirka 25 Kilometern des Wanderhauptweges Freiburg-Bodensee und dem Abschnitt des Bodensee-Wanderweges anfielen, um diese beliebten Wanderwege instand zu halten. Eine Arbeit, die nur durch die Unterstützung der Wegepaten habe geleistet werden können, so betonte er in seiner Zusammenfassung. Auch die Vorsitzende Irmgard Kramme dankte den Vereinsmitgliedern für ihr Engagement.

Für ihre Wanderleistungen erhielten Marianne und Rudolf Halbe das Wanderleistungsabzeichen in Gold, Angelika Hellmann erhielt diese Auszeichnung zum zweiten Mal und Ruth Hellweg wurde mit dem Wanderleistungsabzeichen nun zum dritten Mal geehrt.

Josef Schwarz, der jahrelang als Rechner in der Ortsgruppe tätig war, gab diese Aufgabe nun an Rudolf Halbe ab. Für seine Tätigkeit dankte Irmgard Kramme mit den Worten: „Auf ihn konnte ich mich immer verlassen“, bevor sie ihm ein Weinpräsent übergab. Josef Schwarz geht dem Verein aber nicht verloren. Einstimmig wurde er auf der Versammlung zum Beisitzer gewählt.

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