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Volksverhetzung und Kinderpornographie: Mit diesen Anschuldigungen muss sich ein 51-Jähriger derzeit vor dem Amtsgericht auseinandersetzen. Seine Verteidigung: Alkohol und Unwissenheit.

Ein 51-jähriger Familienvater steht derzeit vor dem Amtsgericht Radolfzell, weil er in einem Blog Polizeibeamte beleidigt haben soll. Die Anklage: Volksverhetzung. Die anschließende Hausdurchsuchung bei dem 51-Jährigen brachte dann noch etwas anderes zu Tage. Auf dem heimischen Computer des Mannes fanden die Beamten ein Video mit kinderpornographischem Inhalt. Verantwortung für sein Verhalten wollte der Angeklagte aber in keinem der beiden Fälle übernehmen. Vom Video will er nichts gewusst, bei den Beleidigungen betrunken gewesen sein. Zehn bis 15 Weizenbier habe er täglich zu sich genommen und dann bis spät in die Nacht vor seinem Computer gesessen. „Da habe ich schon den einen oder anderen Kommentar abgegeben“, gab er unumwunden zu. Zu einem Urteil ist das Amtsgericht noch nicht gekommen, in einem Folgetermin sollen weitere Sachverständige gehört werden.

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