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Bodensee Polizei warnt: Eislaufen ist nicht sicher

10.02.2012


Mehrere Personen sind in den vergangenen Tagen auf dem Gnadensee eingebrochen. Die Polizei hat Gefahrenstellen abgesperrt. Auch weiterhin ist das Betreten des Sees gefährlich.

Mehrere Personen sind auf dem Gnadensee in knietiefem Wasser eingebrochen. Sie haben sich aber wohl nicht ernsthaft verletzt .Beamte der Wasserschutzpolizei stellten schon am Mittwoch ca. 300 Personen fest, die sich auf das Eis des Gnadensees wagten.

Eine Überprüfung der Eisverhältnisse ergab, dass das Eis im Bereich Bruckgraben (Verbindung zwischen Gnadensee und Untersee) einige Löcher, also nicht zugefrorene Stellen aufwies und die Konsistenz des Eises brüchig war, so die Information der Polizei. Die Beamten sperrten daraufhin Gefahrenstellen ab.

Durch den lange milden Winter bildete sich keinerlei Eis, das Wasser des Sees blieb relativ warm. Durch die tiefen Temperaturen in den letzten Wochen entstanden Eisschichten, diese sind jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt und schlecht einzuschätzen. Die Gefahr plötzlich auf eine dünne, nicht tragfähige Stelle zu gelangen und einzubrechen ist nach Angaben der Polizei sehr hoch. Diese weist wiederum ausdrücklich darauf hin, dass das Eis generell nicht freigegeben wird, Eisrettungsgeräte wurden jedoch bereitgestellt.

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