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06.02.2009  |  von  |  0 Kommentare

Radolfzell Markus Komp wird neuer Kurdirektor

Radolfzell -  Die Mettnau-Kur hat einen neuen Kurdirektor. Der 44-jährige Markus Komp wird ab Juni die Stelle seines Vorgängers Klaus Gretzinger, der am 14. Februar 65 Jahre alt wird und in Rente geht, einnehmen. Markus Komp ist seit 2001 kaufmännischer Leiter der Klinik im Hofgarten in Bad Waldsee.

Die Mitarbeiter der Kur dürfen gespannt sein: Der neue Kurdirektor vor einer seiner künftigen Wirkungsstätten, der Werner-Messmer-Klinik.  Bild: Claudia Wagner



Radolfzell – Als hervorragende Herausforderung bezeichnete der studierte Volkswirt seine neue Stelle. „Die Mettnaukur hat ein hohes Renommee weit über die Region hinaus und ist mit einem sehr guten Image besetzt. Auf diesem Niveau würde ich gerne weiterarbeiten“, so fasste Markus Komp seine Motivation für die neue Aufgabe zusammen.

Markus Komp hatte aus insgesamt 38 Bewerbern das Rennen gemacht. Allein das große Interesse an der Stelle zeige, so Oberbürgermeister Jörg Schmidt, dass ihr guter Ruf der Mettnaukur vorauseile. Am 27. Januar hat der Gemeinderat der Auswahl Markus Komps zugestimmt. Vertreter aller Fraktionen waren am Auswahlverfahren beteiligt.

Als eine seiner wichtigsten künftigen Aufgaben sieht Markus Komp die Kommunikation der qualitativ sehr guten Arbeit innerhalb des Kurbetriebs nach außen, insbesondere an die Kostenträger. Man sei in der gegenwärtigen Situation des Gesundheitswesens mit steigenden Ansprüchen konfrontiert – der Gäste wie der Kostenträger. Deshalb gelte es die einzelnen Bereiche Pflege, Medizin und Therapie auf hohem Niveau zu halten. „Eine große Portion Menschlichkeit gehört auf jeden Fall dazu.“

Was die Kurgäste anbetrifft, so will der gebürtige Rheinländer „breit aufgestellt“ bleiben. Im Klartext bedeute das, die bisherigen Gäste zu behalten und neue zu gewinnen. Gerade auf den Bereich Prophylaxe und Prävention würden Kostenträger in Zukunft noch größeren Wert legen. Oberbürgermeister Jörg Schmidt wies darauf hin, dass man auch plane, Kunden auf dem Schweizer Markt zu gewinnen.

Ehrlichkeit, Offenheit, Transparenz und die tägliche Freude am eigenen Tun, mit diesen Voraussetzungen möchte Markus Komp an seine Arbeit in Bezug auf Patienten und Gäste, vor allem aber auch die Mitarbeiter gehen. Dass jeder die Chance habe, gehört zu werden, sei ihm sehr wichtig – immerhin arbeiten etwa 300 Beschäftigte in den verschiedenen Bereichen der Mettnaukur. Die Mettnau solle, so sein Wunsch, bundesweit eine der „ersten Adressen“ bleiben.

Die Reha-Einrichtungen auf der Mettnau sind ein Paradebeispiel für die Entwicklung im Gesundheitswesen.

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