Mein
16.07.2011  |  von  |  1 Kommentare

Radolfzell Lebewohl für den Rektor

Radolfzell -  Radolfzell – Nach 42 Dienstjahren wurde Reinhard Rabanser, Rektor der Ratoldusschule, in den Ruhestand verabschiedet. Zu diesem Anlass waren nicht nur sein Kollegium und die Schulleiter aller Radolfzeller Schulen erschienen, sondern auch seine Familie, Wegbegleiter, Vertreter der Kirche, der Stadt und der Narrenzunft.

Sichtlich bewegt verabschiedet sich Rektor Reinhard Rabanser in den Ruhestand: „Ich werde vor allem die Kinder mit ihrem Lachen, ihren Sorgen und Nöten vermissen.“  Bild: Bild: Westphal



Lebewohl für den Rektor

Schulamtsdirektorin Sylvia Anderson fasste Daten und Fakten zum Werdegang Rabansers zusammen: „Wofür andere Kollegen Jahre brauchen, das haben Sie im Zeitraffer geschafft“, lautet ihr Resümee. Sie lobte nicht nur seinen unermüdlichen Einsatz für die Schule, sondern auch sein außerschulisches Engagement. So sei er sogar in den Ferien als Referent tätig gewesen.

Oberbürgermeister Jörg Schmidt betonte, dass für Rabanser seine Tätigkeit als Schulleiter mehr als nur ein Job gewesen sei, nämlich Berufung: „Mit deinem heutigen Abschied bleibt auch ein bisschen Wehmut in diesem Raum.“ Als Vertreter der Kirche entdeckte Schuldekan Waldemar Matuschek die Alliteration „Reinhard Rabanser Rektor Ratoldusschule Radolfzell“ und charakterisierte ihn mit treffenden „r“-Adjektiven als „robust, rational, ruhig und respektvoll“. Auch die Elternbeiratsvorsitzende Marina Bosch sowie Jürgen Bosch vom Förderverein der Ratoldusschule dankten in Form einer launigen Rede und als besondere Überraschung zeigte das Kollegium einen Film mit liebevoll zusammengestellten Bildern aus dem Leben von Reinhard Rabanser – dazu die Filmmusik aus Forrest Gump. Im Anschluss folgte ein mitreißendes und lustiges Video, an dem die Schülerinnen und Schüler aller Klassen beteiligt waren. Im Rahmenprogramm durften natürlich auch Lieder und Sketche nicht fehlen, die von einzelnen Schulklassen vorgetragen wurden.

Geschenke gab es zumeist in Form von Blumen und Gutscheinen. So überreichte Jürgen Bosch im Namen des Fördervereins einen Gutschein für eine Segway-Tour, mit den Worten: „Lieber Reinhard, damit haben wir dir einen Traum erfüllt.“ Und fügte augenzwinkernd hinzu: „Auch wenn du bis heute wahrscheinlich gar nicht wusstest, dass du diesen Traum überhaupt hast.“

Dass Reinhard Rabanser ein Schulleiter zum Anfassen war, zeigte sich auch daran, dass ihn fast alle Redner duzten. Mit der Tatsache, dass er seine Schülerinnen und Schüler jeden Morgen am Eingang der Schule mit Handschlag begrüße, wird er wohl in die Schul-Geschichte eingehen. Kein leichtes Erbe für seine Nachfolgerin Britta Hering.

Bildergalerie im Internet: www.suedkurier.de/bilder

Korrektur-Hinweis Korrektur-Hinweis melden Korrektur-Hinweis
1 Kommentare
SCHADE!
Lieber Herr Rabenser,

ich als ein ehemaliger Schüler von Ihnen wünsche Ihnen noch ein schönes Leben! Sie waren der Rektor der mir in meinem weiteren Lebensweg immer im Gedächtnis geblieben ist (zuerst Mittlere Reife, jetzt Ausbildung im öffentlichen Dienst)!

Was vom Südkurier vergessen wurde, ist dass Sie alle Namen der Schüler bei dem morgendlichen Händedruck gekannt haben, sie waren nicht einfach nur ein super Direktor, sondern DER Direktor!!!
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
 Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln

Jetzt Newsletter anfordern:
© SÜDKURIER GmbH 2014